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3 (1842) I - O
Entstehung
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Liptay — Litli.

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Jahre 1806 im preuss. Heere, einer war Offizier im Regiinente vonKatte-Dragoner, und lebte noch vor einigen Jahren als Rittmeistera. D. zu Jastrow. Ein anderer stand in dem Regimente v. Manstein-Dragoner, und lebte später a. D. zu Sensburg in Ostpreussen.

Liptay, die Herren von.

Eine adelige Familie, die ursprünglich Mecklenburg angehört, vonder aber mehrere Zweige sich nach I'reussen gewendet haben. — EinMajor v. Liptay commandirte im Jahre 1800 das 3. Musquetierbatail-lon von dem Regimente v. Chlebowski in Warschau und ist im Jahre1808 gestorben. — Ein Capitain dieses Namens stand in dem 3. Mus-quetierbataillon des Regiments v. Möllendorf zu Neustadt E. - W. —Im Jahre 1806 waren zwei Fräulein aus dieser Familie Conventualin-nen des Stiftes zum heiligen Grabe.

List, die Herren von.

Diese adelige Familie schreibt sich zuweilen auch v. Listen. Siegehört Sachsen und Schlesien an. In der Grafschaft Hoya und inSchlesien im Fiirstenthume Sagan war sie seit langen Zeiten begütert,ja sie kommt in diesen Landschaften schon im 1?. Jahrhunderte vor.Bucelin und Spener geben schon Nachrichten von ihnen. — Von dersächsischen Linie, und namentlich von einem Aste in der Lausitz,war der Major v. List in dem Regimente v. Wedel zu Bielefeld, derim Jahre 1818 im Pensionsstande gestorben ist. — Ein Bruder vonihm stand als Hauptmann in dem Regimente v. Lettow zu Mindenund zuletzt im 2. poinmerschen Landwehrregimente. — Ein Capitainv. L., der in dem Regimente Prinz v. Oranien zu Berlin stand, starb1808, u. s. w.

Die v. L. führen ein von vier silbernen und blauen Streifen pfahl-weise gespaltenes, oder der Länge nach gelheiltes Schild und mittendurch das Schild einen rothen Balken. Auf dem gekrönten Helme sindzwei mit dem Balken belegte Flügel angebracht. Die Helmdecken sindblau und silbern. M. s. Sinapius, I. S. 601.

Litli, die Freiherren und Herren von der.

Von der Lith, auch von der Lieth und von der Lyd, ist der Nameeines uralten, theils freiherrlichen Geschlechts, das zum Reichsadelgehörte und in dieser Eigenschaft am 22. Novbr. des Jahres 1698 ei-nen kurfiirstl. brandenburgischen Bestätigungsbrief erhielt. Es war imBremischen und in Franken, hier namentlich im Anspachschen ansäs-sig. Der letztern Linie gehörte der Major und Commandeur desGarde - Grenadierbataillons zu Potsdam v. d. Lith an, der um das Jahr1752 in Anspach geboren war und im Jahre 1819 im Pensionsstandegestorben ist. — Im Bremenschen besass diese Familie in der Herr-schaft Bederkäsa das Burglehn Schloss Bederkäsa. — Hartwig v. d. L.starb im Jahre 1208 als Erzbischof von Bremen. Er war früher beiHeinrich dem Löwen Notarius, und bei dem Dome zu Bremen The-saurarius. Er gehörte zu den geistlichen Fürsten, die sich grossenKriegsruhm erworben haben, denn er bestand tapfere und glücklicheKämpfe mit den Dittmarsen und Stedingern, und führte selbst eineFlotte gegen die Sarazenen in die morgenländischen Gewässer. —