Lindeuhofcn — Lindlicini.
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lieutenant und Commandern: eines Grenadier-Bataillons bei dem Re-gimente von Habnefeld in Neisse; er war im Baireuthschen um dasJalir 1781 geboren. ^ . .....
Wir iinden zwei Wappen dieser Familie. Eins zeigt nn silbernenSchilde einen schräg gelegten Balken mit drei goldenen Sternen be-lent. Auf dem gekrönten Helme ist ein silberner J'iinglingsrumpf, be-legt'mit den sternbeladenen Balken, dargestellt. Das Jiinglingshauptist gekrönt und hat lliegende braune Haare und eine butterndesilberne und schwarze Stirnbinde. Die Helmdecken sind silbern undschwarz. — v. Hattstein giebt 111. S. 31(5 dasselbe Wappen , doch istder Heiin nicht gekrönt. Hin anderes Wappen dieser Familie giebtSalver, S. 707. Hier liegt in dem untern Theile des rothen Schildesein brauner Ring, von drei Schwertern durchstochen. Auf dem Helmesind zwei geharnischte Ellenbogen, die gemeinschaftlich einen golde-nen Ring emporhalten, dargestellt. Die Helmdecken sind roth undsilbern,
Lintlcnliofen, die Herren von.
M. s. v. Prii schenk.
Lindenowski, die Herren von.
1) Die adelige schlesische Familie dieses Namens, welche dasGut Begschiitz im Oelsischen besass. Man bildet von derselben Nach-richten bei Sinap. in der Olsnogr. I. S. 92(5. Der Autor derselbengiebt mit wenigen Worten Nachrichten von diesem Geschlechce im 2.Bande der schlesischen Curiositäten, S. 783.
2) Dem Kriegsrathe Johann Chrislinn v. Lindenowski, der wahr-scheinlich von dem No. 1. genannten Geschlechte abstammte und da-mals Resident in Danzig, später aber Stadtpräsident, Oberbürgermei-ster und Geheimer Kriegsrath wurde, ward am 21. Decbr. im Jahre1799 von des jetzt regierenden Königs Majestät ein Anerkennungsdi-plom seines alten Adels erlheilt.
Lindern, die Herren von.
Zu Burg bei Magdeburg lebt iin Pensionsstande der Oberst vonLindern und Ritter des Militair - Verdienstordens (erworben in demGefechte bei Edinghofen im Jahre 1794). Derselbe stand bis zum Jahre1806 als Prem. - Lieutenant in dem Bataillon v. Bila der inagdeburgi-schen Fiisilierbrigade. Ein Sohn dieses verdienstvollen Stabsoffizierssteht als Lieutenant im 11. Husarenregimente.
Lind Ii ei in, die Herren von.
Das Städtchen Lindheim bei Gelnhausen in der Wetterau ist inuth-masslich das Stammschloss dieses altadeligen Ritlergeschlechts, ausdem zuerst Marcolfus de Lindheim, der um das Jahr 1305 lebte, vor-kommt. (M. s. Analect. llass. Coli. VIII. p. 304.) Man iindet es auchin früheren Zeiten v. Lintheim geschrieben. Dieser Familie gehörtean: der Major im Regimente v. Dierecke und spätere Postmeister zuGraudenz v. L., der im Jahre 1825 gestorben ist. Er war Ritter desMilitair-Verdienstordens (erworben im Jahre 1807 bei der langen, eh-