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Liudcnberg — Linilenfcls.
Barensdorf bei Beeskow. — In königl. säclis. Diensten stellt der hoch-verehrte Staatsniinisler Freiherr v. h., Grosskrenz nndiHitter verscliie-dener Orden, namentlich des pretiss. Johanniterordens. Auch ist die-ser berühmte Staatsmann Ehrenmitglied der königl. Akademie der Wis-senschaften 7.11 Berlin; und der Generalmajor ä la suite v. L-, erwarbsich im Jahre 1793 bei Blieskastel den Militair-Verdienstorden. —Gustuv Friedrich Rudolph v. L. ist gegenwärtig Minor praebendatusdes Domca|)itels zu Naumburg. — Noch ist anzuführen Kurl v. L.,der früher in preuss. Diensten war und im Jahre 1818 als kaiserl.österreichischer Feldmarschall-Lieutenant, Inhaber des Infanterie-Re-giments No. 29 und Ritter des Maria-Theresien-Ordens gestorben ist.Fr war wegen seines Muthes, seines Biedersinns, seines scharfen Ver-standes und treffenden Witzes sehr bekannt.
Das Wappen dieses alten vornehmen Geschlechts besteht aus ei-nem oben silbernen, unten grünen Schilde; darin steht ein belaubterLindenbaum. Am Fusse des Stammes ist auf jeder Seite eine rotheRose mit goldenem Samen und unter demselben eine eben solche Rosedargestellt. Auf dem Schilde ruht ein adeliger Turnierhelm, der miteinem Fiirstenhute mit Hermelinaufschlage bedeckt und zu beiden Sei-ten mit goldenen Köchern besteckt ist, aus deren Mündung ein BuschStraussfedern (silbern und roth) wächst. Die Helmdecken silbern undroth. — Ein anderes giebt der Ordensrath Hasse in seinem Wappen-buche S. 478. Hier ist das Schild gespalten, die rechte Hälfte roth,die linke silbern. In der linken stellt halb sichtbar der grüne Baum;er wiederholt sich auf dem Helme zwischen einem silbernen und ei-nem rotlien Biitfi lliorne. Siebmacher giebt das Wappen J. S. 159, undv. Meding beschreibt es 483 u. 484. Das Wappen der Grafen v. L.hat dasselbe Schild, nur ist es mit drei gekrönten Helmen bedeckt;der mittlere ist der alte v. L.'sehe Helm, der zur rechten trägt einenThurm, der zur linken zwei Biilfelhörner, zwischen denen zwei Stan-gen kreuzweise liegen. M. s. auch König, III. S. 727—39. Schnei-ders Nachr. von dem adeligen Lindenauischen Geschlechte älterer Li-nie zu Machern und Polenz in Klotsch und Grundigs Sammlung zursächs. Geschichte. Bd. VI. S. 169—220 und VII. Bd. 314—359. Gauhe,I. S. 910 und Anhang S. 16. Zedlers Universal-Lexicon XVII. S,1375—1380. Allgemeines geneal. Handbuch I. S. 653.
Lindenbcrg, die Herren von.
Diese adelige Familie führt im silbernen Schilde einen rothen,nach der rechten Seite aufspringenden Edelhirsch mit einem Fisch-schwanz und auf dem gekrönten Helme eine blaue Mütze mit silber-nem Aufschlag. Die Decken sind roth und silbern.
Lindenfcls, die Freiherren von.
Ein altes reiohsfreiherrliches Geschlecht in Franken und Schwa-ben , von dem ein Zweig nach Schlesien kam und daselbst das Scldossund Gut Wättritsch bei Nimptsch besass. Eine Tochter aus diesemHause, Karoline, Reichsfreiin v. Lindenfels, ist die Gemahlin des Gra-fen Friedrich Moritz v. Pfeil-Klein - Hlgnth. — Ein Prem.-Lieute-nant und Adjutant v. Lindenfels steht im 1. Infanterie-Regimente zuKönigsberg. Im Jahre 1806 stand ein Capitain Baron v. Lindenfelsim Regimente v. Schimonski in Schweidnitz, er lebte später als Majora. D. in München. Im Jahre 1793 stand ein v. Lindenfels als Oberst-