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3 (1842) I - O
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Lichthai.

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«lein Regimente v. Kleist in Magdeburg diente; ein anderer Major,Eduard v. L. aus dem Hause Wettschütz, der seine militairische Laul-balin in dem Regimente v. Prittwitz-Dragoner begonnen hatte, undim Jahre 1828 Rittmeister und Adjutant beim Commando des 6. Ar-meecorps war, ist gegenwärtig Major und dem 1. ühlanenregimenteaggregirt. Er erwarb sich das eiserne Kreuz im Feldzuge 18(3. —Ein Capitain a. D. v. Liebermann, der zuletzt der 1. Artilleriebrigadeaggregirt war, erhielt diesen Orden für die Schlacht von Gross-Beeren.

Ein vor uns liegender Stammbaum dieser Familie beginnt mitJohann v. L., Referendar in Stolpe, vermählt mit Pauline v. Heide-breck. — Abkommen von demselben waren 1) Georg Matthias v. L.,vermählt mit Dorothea Elisabeth v. Bojanowski, Oberstlieutenant beidem Regimente Camas in Glogau und Erbherr auf Wettschütz beiGlogau. Ein Sohn des Letztern war August Gottloh v. L. auf Dalkau,Reiche, Samitz, Baunau u. s. w. Er starb am 15. April 1803 zu Dal-kau. Seine Wittwe, Karoline Wilhelmine Tugendreich, geb. v. Stosch,besass noch in der neuesten Zeit die genannten Güter. — Der älte-ste Sohn aus dieser Ehe ist der oben erwähnte August v. L., geb. zuDalkau im Jahre 1701- Eine Schwester von ihm ist an den Major v.Niebelschiitz vermählt. — Enkelkinder des Georg Matthias v. L. sindder oben erwähnte Major im 1. Ühlanenregimente. Eduard v. L. undEugenia v. L., Wittwe des Oberstlieutenants im Ingenieurcorps v.Loos, der im Jahre 1813 a. D. zu Breslau starb. Die v. Liebermannführen im silbernen Schilde einen geharnischten, Schild und Schwerthaltenden Ritter, und auf dem Ilelme zwischen zwei Büffelhörnerneine Sonne (Sonnenberg).

Liebthal, die Herren von.

1) Liebthal, Löwenthal und Liebenthaler ist der Name eines edlen,aber schon seit fast 100 Jahren erloschenen Geschlechts in Schlesien.Aus demselben stiftete Jutta oder Judith v. L. und ihr Sohn das jung-fräuliche Stift vom Orden des St. Benedicti im Jahre 1221, und imJahre 1201 formte sich der Ort Lieben- oder früher Löwenthal zurStarlt. Dieser Ort, nebst mehreren Schlössern und Dörfern war durchdiese Stiftung ein Eigenthum des genannten Klosters geworden. FrauJutta war die erste Aebtissin und ihr Sohn der erste Propst desselben.Das vornehme Geschlecht der Liebthal oder Liebenthaler erlosch mitKatharina v. Liebthal, die sich im Jahre 1150 mit Christoph v. Hoh-berg vermählte und diesem ihrem Gemahl Giersdorf nebst andern Gü-tern und demjenigen Erbe ihres Hauses zubrachte, welches nach derGründung des oben genannten Klosters ihm noch verblieben war.Diese Vermählung war einer der Grundpfeiler des nachmaligen , jetztgrällich I lohhergschen Hauses.

Das Kloster Liebenthal wurde im Jahre 1810 säcularisirt, jedochbewirkte die Aebtissin Barbara Friedrich, dass sie mit ihrem Conventhier bleiben und die Nonnen anderer säcularisirter Klöster aufnehmendürfe, weshalb es jetzt die Benennung des Centralktosters führt.

Die v. L. führten im silbernen Schilde einen von der obern Rech-ten zur untern Linken gezogenen Balken, der aus einem roth und sil-bernen Schachbret besteht. Auf dem Helme ist zwischen acht Strauss-federn, von denen auf jeder Seite vier herabhängen, ein eben so ge-schachteter Hut, wie der iin Schilde befindliche Balken, dargestellt.Helnulecken roth und silbern. Dieses Wappen giebt Siebmacher, f.S. 57.