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3 (1842) I - O
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Liebchen - .

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August 1634, und dessen Ne(fe, Johann Georg v. L., königt. schwh-disclier Oberst, scheiterte an der Küste der Ostsee, und verlor dabeidas Leben. In Schlesien pflanzte Wenzel v. L , ein Enkel des obenerwähnten Ilans v. L., seinen Stamm fort. Als einer der Letzten,vielleicht der Letzte, der schlesischen Linie dieses adeligen Hauseserscheint Christian Friedrich v. L., der Sohn des Vorigen, Herr aufICotzobenitz und Elguth im Fürstentkum Teschen. Er hatte zwaraus der Ehe mit Helena Katharina, Freiin v. Marcklowski, 4 Kinder,sie starben aber bis auf eine Tochter, Anna Christiane , im jugend-lichen Alter. Diese Familie führt, oder führte, ein quadrirtes Schild;im ersten und vierten goldenen Felde ist eine schwarze schräg laufendeStrasse, darin drei goldene Kleeblätter, das zweite und dritte Feldist rotli und mit einer weissen Kose belegt. Auf dem gekröntenHelme sind zwei Adlerfliigel, der rechte ist oben gelb, und belegtmit der schwarzen Strasse und den Kleeblättern, unten rotli, mit derweissen Rose, der linke ist oben rotli, mit der weissen Rose, undunten golden und mit der Strasse und den Kleeblättern belegt. DieDecken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern. VonAleding beschreibt dieses Wappen III. Rd. S. 490. Siebmacher giebtes im 4. Th. S. 114. Nachrichten über die Familie v. L. giebt Si-napius I. S. 594. und II. S. 779., auch Gauhe I. S. 902.

Liebchen - , die Herren von.

Matthias Heinrich v. Liebeherr war um das Jahr 1740 Bürger-meister zu Stettin. Kr erkaufte am 17. Septbr. 1745 von den Gebrü-dern v. Steinwehr das Gut Woitsick, welches man auf alten Chartenauch Gutsick geschrieben findet. Es liegt an der Plöne, eine Meilevon Pyritz. Die Wittwe des gedachten Bürgermeisters v. L. besassdas genannte allodiflcirte Gut bis zu ihrem am 23. Febr. 1757 erfolg-ten Tode; dann fiel es den beiden aus dieser Ehe nachgelasseneuSöhnen zu. Der ältere, August Wilhelm v. L., iiberliess es naclieinem Vergleich vom 23. April 1762 seinem Bruder, dem Landschafts-rath Karl Albrecht v. L. — Sehr merkwürdig ist die ansehnlicheBibliothek von gedruckten und geschriebenen Nachrichten, die sichauf die Provinz Pommern beziehen, wobei sich auch ein grossesWappenbuch befand. Dieser litterarische Schatz gehörte dem Herrnv. L. auf Woitsick und ist namentlich auch von Brüggemann zu sei-ner Beschreibung des königl. preuss. Herzogthums Vor- und llinter-pommern benutzt worden. — In der preuss. Armee stand ein Enkeldes gedachten Bürgermeisters v. L. Er war im Jahre 1806 Stabs-capitain im Regiment v. Treskow und zuletzt Major v. d. A. undPostmeister zu Braunsberg. —■ Ein Bruder des eben Genannten warder Major und ehemalige Commandern- des 1. kurmärkischen Land-wehrregiments v. L., und ist im Jahre 1824 gestorben. Vor demJahre l80t> stand er als Stabscapitain im Regiment v. Brüsewitz - Dra-goner. So viel uns bekannt ist, war derselbe auch der Erbe des imJahre 1811 verstorbenen Generallieutenants v. Brüsewitz. — Gegen-wärtig stellt ein Lieutenant v. L. in dem Regiment Kaiser AlexanderGrenadier. Diese Familie führt ein quadrirtes Schild, in dessen erstemund 4. silbernen Felde zwei, jede an einem Stocke aufgewundene,mit drei schwarzen Weintrauben behängte Weinstücke abgebildet sind,im 2. und 3. rothen Felde zeigt sich ein goldener, einwärts gekehrterGreif mit aufgesperrtem Schnabel, roth ausschlagender Zunge undunten sich windendem Schweife, worüber ein blauer Sparren liegt.Das Schild ist mit einem gekrönten Helme bedeckt, auf welchem sich