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3 (1842) I - O
Entstehung
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Leitliold Lemckc.

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1788 ist der General v. Leipziger mit Pension in den Ruhestand ge-treten. lir verlebte die letzten Jahre seines Lehens in Gross-GIogau.Ernst v. Leipziger, Hauptmann im 2"?. Infant-Regini., starb am 27.Sept. 1833 zu Neisse. T)ie v. L. führen im goldenen Schilde ei-nen nach der linken Seite aufspringenden rothen Puchs, der statt desSchwanzes sechs oben silberne, unten schwarze Hahnenfedern trägt.Dieser Fuchs wiederholt sich sitzend auf dem gekrönten Helme.Siebmacher, I. S. 156. Gaulle, 1. B. S. 880. Peckenstein, Theat.Saxon. 1. Th. S. 118. v. Meding, 1. Th. Nr. 467.

Lcitliold, die Herren von.

Kurl Friedrich Andreas v. Leithold, damals Lieutenant im Ingenieur-ccrps, und dessen Bruder Johann Gottfried Theodor v-Leithold wurdenden 12. Decbr. des Jahres 1799 von des jetzt regierenden Königs Ma-jestät geadelt. Der Krstere ist im Jahre 1819 als Oberstlieutenant inder 1. Ingenieur-Brigade und Inspectenr der Festungen in Branden-burg und Pommern gestorben. Kine Tochter von ihm ist an den Gra-fen Conslantin v. Ballestrem vermählt. Der Letztere stand im llusa-»renregimente v. Rudorf zu Berlin und ist im Jahre 1826 als Rittmei-ster a. D. zu Berlin gestorben, wo noch gegenwärtig seine Wittwelebt. Ks dieneil jetzt mehrere Subalternolliziere dieses Namensin der Armee.

Lemberg, die Herren von.

Man zählt die v. Lemberg zu dem alten Adel Kellt deutschenStammes. In Schlesien, wo auch die Stadt Löwenberg früher Lem-berg genannt wurde, war diese Familie schon im 14. Jahrhunderte inAnselm. Einen neuen Glanz gab ihr Nikolas v. Lemberg, der 1410Landeshauptmann zu Breslau war, und Clemens v. Lemberg, der 1511die Stelle eines Hofmarschalls bei dem Herzog Friedrich II. von Lieg-nitz bekleidete. Alte Güter der v. Lemberg sind Kummernick, List,Siegendorf, Steudnitz u. s. w. bei Liegnitz, Konzendorf bei Wohlau,Langenau bei Oels, Tschirnitz bei Glogau u. s. w. Schon im vori-gen Jahrhunderte starb die Familie bis auf wenige Glieder aus. Einv. Leinberg, der 1806 als Prem.-Lieutenant im Regimente v. Kropfzu Warschau stand, besass noch in neuester Zeit, oder besitzt nochdas von dem Freiherrn v. Galen erkaufte Gut Jacobsdorf beiNeuinarkt.

In Westphalen blühte eine Familie v. Lemberg. Sie führte einsilbernes und blaues, durch einfache Wolken getheiltes Schild, v. Stei-nen, 4. Th. S, 419-

Lemckc, die Herren von.

Von Lemcke, Lemke, auch Lemmecke ist der Name eines alt-adeligen Geschlechtes in Pommern, das Brüggemann noch unter demansässigen Adel jener Provinz aufführt, in der Gegenwart aber scheintes nicht mehr daselbst begütert zu sein. Namentlich besassen die v.Lemcke Trebben und Sollnitz im Kreise Neustettin. In Colberg war1806 ein Hauptmann von Lemcke Postmeister. Die Armee zählt ver-schiedene Offiziere dieses Namens. Ein Oberstlieutenant von Lemcke,der 1806 als Capitain im Grenadier-Garde-Bataillon zu Potsdam stand,ist gegenwärtig Chef der Gamison-Compagnie des 20. Infant.-Regim.