Lehsten — Lchwald.
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3) Rin Rittmeister v. Lehmann vom 1. westprenss. Landwehr-Cavallerie - Regiment, wurde 1815 pensionirt, er hatte früher imDragoner-Regiment König von Baiern gestanden.
Lehsten, die Herren von.
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Ursprünglich gehören die von Lehsten den mecklenburg'schenLanden an, verschiedene Zweige aber haben sich auch in den dies-seitigen Staaten, in Dänemark und andern Ländern ausgebreitet undansässig gemacht. Sie kommen theils unter dem Namen v. Lehsten,zum Theil auch von Leesten und von Leisten vor. An die letztereBenennung erinnert das Wappenbild. — Ein in fremden Dienstengestandener General v. Lehsten ererbte im Jahre 180^ die GüterLessendorf und Altschau, bei Freistadt in Schlesien, von seinemOheim, dem Obersten Levin August v. Dingelstätt, die jetzt seinSohn, Karl August v. Lehsten - Dingelstätt, besitzt. — In dem Re-giment v. Thiele in Warschau stand ein Premier-Lieutenant v. Leh-sten, er blieb im December 180b, bei einem Ausfalle ans Breslau.Die Franzosen schickten den Leichnam dieses tapfern Offiziers denBelagerten zurück. Seine Stirne war mit einem Lorbeerkranze ge-schmückt, ein Beweis, dass er so brav gefochten hatte, dass selbstder Feind ihm Anerkennung zollte. Diese Familie führt im silbernenSchilde und auf dem Helme einen schwarzen Adlerflng, zwischendemselben zeigt sich ein schwebender Schuhleisten von schwarzer Farbe.Dieses Bibl ist in den Wappenbiichern sehr unkenntlich mit dem Ad-lerfluge in Verbindung gesetzt. Die Helmdecken silbern und schwarz.Siebmacher giebt dieses Wappen unter den mecklenburg'schen V. Th.S. 155. v. Rieding beschreibt es I. Th. No. 465. Das dänische Adels-lexicon erwähnt dieses Geschlecht S. 321. Gaulle, I. S. 878. Auchgedenkt seiner v. Behr im Opus hist. geneal. et herald, de Familiisnobil. Megapol., einer Handschrift.
/ Lcliwald, die Herren von.
Eine preuss. adelige Familie, von der auch Zweige in Schlesienansässig waren und noch sind. Von ihren Mitgliedern ist am be-kanntesten geworden, und zur höchsten militairischen Würde int der Armee gelangt:
Hans v. L., der im Jahre 1685 in Preussen geboren, 1700 inkurbrandenburgische Dienste trat, 1713 Major im Regiment v. Ka-inecke, 1728 Oberst und 1740 Generalmajor wurde, nachdem erschon ein Jahr früher das Regiment von Jung-Kleist erhalten hatte.Im Jahre 1743 wurde er zum Generallieutenant befördert und erhielt1744 den schwarzen Adlerorden. Im Jahre 1747 ward er Generalvon der Infanterie, 1751 Generalfeldmarschall, und bald darauf Gou-verneur von Königsberg. Am 30. August des Jahres 1757 lieferte erbei Gr. Jägerndorf den Russen eine Schlacht, worin er selbstständigbefehligte, und seinen Zweck erreichte, dass die Russen das König-reich Preussen räumten. Im folgenden Jahre zog er mit seiner Armeegegen die Schweden nach Pommern, und errang daselbst bedeutendeVortheile, legte aber im April desselben Jahres das Commando nieder,begab sich nach Berlin, erhielt 1759 das Gouvernement dieser Resi-denz, und widerstand im Jahre 1760 mit vieler Geistesgegenwart demAngrilfe der Russen und Oesterreicher so lange, bis er sich genöthigt
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