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Legat — Lehmann,
Dieses alte vornehme Geschlecht führt im rothen Schilde einensilbernen, oben spitz zugehenden Sparren, oder Hausgiebel, und aufdem llelme zwei breite, mit dem Giebel belegte rothe Federn. Aufeinigen andern vor uns liegenden Abdrücken dieses Wappens sind esbreite, oben spitz zugehende rothe Blätter. Die Ifelmdecken silbernund roth. Siebmacher giebt dieses Wappen I. S. 187. v. Medingbeschreibt es II. No. 486. III. S. 840. M. s. auch Gauhe, I. S. 876.Allgemeines genealogisches Handbuch, I. S. 641. u. folg.
Legat, die Herren von.
Sie stammen ursprünglich aus Frankreich, von wo sie in meh-rere deutsche Staaten, namentlich auch in die Gegend von Magde-burg kamen. Ihre französische Abkunft deuten auch die Lilien imWappenschilde an. Aus dieser Familie war der im Jahre 1807 alspensionirter Oberst gestorbene, frühere Commandern- des 3. Musque-tierbataillons, im Regiment v Kleist zu Magdeburg, v. Legat. Krhatte sich bei Vicogne im Jahre 1793 den Verdienstorden erworben.— Von seinen Sühnen stand der ältere ebenfalls in dem Regimentv. Kleist, und später war derselbe Hauptmann a. D. und Hofrath beider Regierungs-Hauptkasse zu Potsdam. Der jüngere ist der gegen-wärtige General und Director des königl. grossen Militair-Waisen-hauses zu Potsdam, v. L. Er ist Ritter mehrerer Orden, namentlichdes Ordens pour le inerite (erworben bei Gräfenthal), und des eiser-nen Kreuzes 2. Classe (erworben bei Leipzig). — Das eiserne Kreuzerwarb sich auch der Rittmeister v. L., gegenwärtig Rendant desTraindepots zu Bischofswerda bei Liebenwerda. — Noch stehtjetzt im Staatsdienste der Oberforstmeister bei der Regierung zuDanzig, v. L.
Diese adelige Familie führt im blauen Schilde zwischen dreiLilien (oben zwei, unten eine) den Kopf eines bärtigen Mannes mitrothem Angesicht. Der gekrönte Helm ist mit zwei rothen Streit-kolben, die oben mit zwei silbernen französischen Lilien besetzt sind,geschmückt. Auch ist über der Krone der Namenszug D. v. L. ingoldener Schrift so angebracht, dass das v. zwischen den beiden Kol-ben steht. M. s. auch Zedier's Universal-Lexicon, XVI. S. 1350 —52. Gauhe, I. S. 877. u. f. Behl-, S. 1684.
Lclie, die Herren von der.
Zu Prenzlau lebt der Major a. D., von der Lehe. Er stand vordem Jahre 1816 bei dem Infant. - Regiment No. 12., Herzog vonBraunschweig - Oels, zuletzt im 2. kurmärkischen Landwehrregiment.Im Jahre 1793 erwarb sich derselbe bei dem Angriff auf die Scheer-liöhle bei Weissenburg und Kiembach den Orden pour le merite.Ein Sohn von ihm ist Pr. Lieutenant bei der Garde - Artillerie.
Lehmann, die Herren von.
1) Der König Friedrich I. erhob bei seiner Krönung am 18. Ja-nuar 1701 den Franz Heinrich Lehmann in den Adelstand.
2) Johann Gcory v. Lehmann, aus dem Anhalf sehen, starb am9. December 1750 als General-Major, Chef eines Garnison - Regi-ments und Commandant v. Kosel.