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Langclair
Langen.
iler. — In der Gegenwart befindet sich im prenss. Staatsdienste derLandrath v. Lange zu Cosel, der früher in dem Regiinente König vonBaiern-Dragoner gestanden hatte.
Langelair, Herr von.
Christian Ludwig Langelair, damals Rittmeister im Kürassier - Re-giment Prinz August Willlelm v. Preussen (ältester der Brüder KönigsFriedrich II.), wurde am 1. Juni 1731 in den Adelstand erhoben. Dasihm verliehene Wappen war durch zwei ins Andreaskreuz gelegteschmale Balken in zwei silberne Felder (oben und unten), und inzwei schwarze Felder (an den Seiten) getheilt. In der Mitte des Schil-des liegt eine silberne und schwarze Rüstung (Panzerhemd), und un-ter derselben zwei übers Kreuz gelegte Pistolen. Auf dem Helme ste-hen fünf Straussfedern (zwei schwarz, eine in Silber, zwei in Gold).Die Decken sind schwarz und silbern.
Langen, die Herren von.
Adelige Familien dieses Namens sind in mehreren Provinzen desprenss. Staates verbreitet und begütert, namentlich in Westpreussen,in Westphalen, in der zur Provinz Brandenburg geschlagenen Nieder-lausitz , und in Pommern in dem Regierungsbezirke Stralsund, auf derInsel Rügen. Der Familie von Langen in Westpreussen gehörte derfrüher im Regiinente von Mannstein - Dragoner zu Lübau in Garnisongestandene Major v. L. an, der im Jahre 1813 als Commandeur einerDragonerbrigade pensionirt wurde, und im Jahre 1820 gestorben ist. —Der Familie v. L. in der Lausitz gehört Bornsdorf, im Kreise Luckau,welches noch in der neuesten Zeit der Kammerherr und Johanniter-ritter v. L. besass. — In Pommern besitzt die Familie v. L. Uselitzauf der Insel Rügen, und der Regierungsrath und Ritter des schwedi-schen Nordsternordens, auch Director der neu-vorpommerschen Feuer-Societät zu Stralsund, v. L., besitzt Parow im Kreise Parow. — EinFräulein v. L. ist gegenwärtig Conventualin des Stiftes zum heiligenGrabe in der Ostpriegnitz. — In prenss. Militärdiensten haben schonseit langen Zeiten Kdelleute dieses Namens gedient. — Ein v- L.,der im Regiinente Alt-Larisch stand, ist im Jahre 1806 auf dem Feldeder Ehre geblieben. — Karl Ferdinand v. L. stand im Jahre 1806 inder niederscldesischen Füsilierbrigade, war in den Feldzügen 1813, 14und 15 Oberstlieutenant und Regiments - Commandeur, später Oberstund Brigadier im 2. Armeecorps, und wurde 1815 zum Commandan-ten der durch den Pariser Frieden der preuss. Krone zugefallenenFestung Saarlouis ernannt. Hier ist er am 13. Februar 1820 gestor-ben. Er war in der niederschlesischen Füsilierbrigade dem Range nachder Hintermann des nachmaligen Feldmarschalls Grafen v. Gneisenau,und hatte, so wie dieser, den Feldzug in Amerika mitgemacht. — Inder Gegenwart ist ein der lausitzer Familie dieses Namens angeliö-riger Generalmajor v. L., Ritter des eisernen Kreuzes (erworben beiBelle Alliance), Coinmandant der Festung Silberberg. — Ein Prem.-Lieutenant, gegenwärtig a. D., erwarb sich in Holland das eiserneKreuz.
Es liegen eine grosse Anzahl verschiedener Wappen der v. Lan-gen vor uns; auch giebt Siebmacher viele derselben an, wie das derbraunschweigschen v. L.. die im silbernen Schilde eine rothe Schaaf-scheere und auf dem Helme ein weisses und ein rothes Bülfelhorn füll-