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3 (1842) I - O
Entstehung
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Knnitzki Kurccwski.

Das griill. Wappen hat auf dein Schilde eine neunperlige Krone;auf derselben sind zwei Helme angebracht. Der rechter Hand trägtden Kuiiheiin'schen Löwen, und der links einen preuss. schwarzenAdler.

Siebinacher giebt das oben beschriebene Wappen der Herren v.K.; das der Gralen giebt das neue preuss. Wappenbuch I. S. 65.Sinapius erwähnt der schlesischen v. K. I. S. 5ti5. und II. S. 759.Gauhe aber giebt Nachrichten über diese Familie I. S. 842.

Kunitzki, die Herren von.

Aus dieser Familie war der in Pommern um das Jahr 1736 ge-borene General-Major v. Kunitzki, der früher bei dem RegimentGarde stand, und zuletzt Chef des Infant.-Regiments No. 44. (zu-letzt v. liagken) in Münster war, wo er im Jahre 1798 gestorben ist. Sein Sohn, Gneomar v. Kunitzki, ist gegenwärtig Major und Chefder 13- Infant.-Reg.-Garnison-Compagnie, Ritter des eisernen Kreu-zes , erworben 1814 bei Joinvillers in Frankreich. Eine Tochterdes Generals v. K. ist die Gemahlin des Generals der Infanterie,ausserordentlichen Gesandten, und bevollmächtigten Ministers am Dun-destage, von Schüler, Kxcellenz.

Kunow, die Herren von.

Diese altadelige Familie in Pommern kommt auch unter demNamen v. Kohn und v. Conow vor, in der ältesten Zeit aber war ihrName Kunter, sonst Petrorsch genannt. Ihre Besitzungen lagen imLauenburg'schen und bei Labes. Von Gundling führt die von Kohnals Herren auf Burgholf an. Gegenwärtig ist diese Familie im Besitzvon Diibsow bei Labes, im Kreise Regenwalde. Im preussisebenStaatsdienste stehen: der Oberlandesgerichtsrath v. Kunow zu Frank-furt a/O., uud der Oberlandesgerichts -Assessor und Criminalrichterv. Kunow in Glogau. In der Armee stand der Major v. Kunow,früher im Kürassier-Regiment v. Reizenstein, 1809 Commandeur des6. Kürassier-Regiments, sodann Oberstlieutenant im Pensionsstande;er ist im Jahre 1822 gestorben. Die v. Kunow führen im blauenSchilde zwei in's Andreaskreuz gelegte Weinreben mit Blättern, aufgrünem Boden. Auf dem Helme stellen zwei solche in die Höhe ge-lichtete Ranken, zwischen drei Straussfedern. llelindecken blau undgrün. Brüggemann beschreibt dieses Wappen im 11. Hauptstück.Siebinacher giebt III. Bd. S. 163. das ganz davon verschiedene Wap-pen der Kunter, genannt Petrorschen; hier steht im blauen Feldeüber einem silbernen Halbmonde ein goldener Stern; dieses Bild wie-derholt sich auf dem Helme. Die Decken sind blau und silbern.Micrälius erwähnt die v. Kunter S. 498.; von Meding beschreibt ihrWappen II. Theil No. 476.

Kurccwski, die Herren von.

Eine polnische adelige Familie, welcher der Ober-Appellations-Gerichts-Rath von Knrcewski, Justitiarius bei der dritten Instanz,oder dein Prosynodal-Gericht für Gnesen und Posen, angehört.