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Kukowski — Kunliciin.
Wappens und zwei Ahnentafeln der Familie lindet man in Ilassen'sNachrichten vom Johanniterorden S. 2Ü7. 29f. 337. und 372., auchlindet man das Wappen im neuen preuss. Wappenbuche I. S. 64.Gauhe gedenkt der Familie I. S. 843. u. f. Micrälius., eben so Brüg-gemann 1. Th. 2tes Uauptstiick.
Kukowski, die Herren von.
Diese adelige Familie ist in dem Lauenburg - Biitow'schen Kreiseschon seit langen Jahren begütert. Die Gebrüder Johann Anton, Cas-par Melchior, Joachim linlzcr v. Kukowski, besassen schon in derMitte des vorigen Jahrhunderts den Antheil d des Gutes Bolzen oderPöltschen. Gegenwärtig besitzt Anton Franz v. K. dieses Gut.
Kuliscli, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 27. August 1788 denMajor im Regiment Prinz Fügen von Wiirtemberg - Husaren , KarlJoseph Kuliscli, in den Adelstand. — Hin Sohn desselben, der alsLieutenant und Adjutant in dem genannten Regiment stand, starb1807. Der v. K., welcher als Rittmeister 1806 in dem Husarenregi-ment von Pietz stand, starb 1811. — Mitglieder dieser Familie lebennoch in Carlsruh in Ober-Schlesien.
Kummer, die Herren von.
Am 12. November des Jahres 1786 wurde der Geheime Ober-Finanz-Rath und Präsident der Oberrechnungskammer zu Berlin,Jlans Wilhelm Kummer, in den Adelstand erhoben. Von seinenSöhnen war der älteste Geheimer Oberrechnnngsrath, der jüngereOberforstmeister zu Stargard. Zwei seiner Enkel stehen als Berg-beamten im Staatsdienste. Das Wappen der von Kummer ist ein sil-bernes, von einem breiten blauen, mit 10 goldenen Sternen belegtenRande umgebenes Schild, in dem ein schwarzer, gekrönter Adlerzwischen zwei grünen, durch ein roth und grünes Band zusammen-gebundenen Zweigen dargestellt ist. Auf dem gekrönten Helme stehteine goldene Sonne zwischen zwei schwarzen Adleriiiigeln. Die Farbeder Decken und des Laubwerks ist blau und silbern.
Kunlieim, die Grafen und Herren von.
Die noch in der Gegenwart in der Provinz Preussen begüterte,altadelige Familie v. Kunlieim ist, so wie viele andere Geschlechter,mit dem deutschen Orden, dem viele Ritter aus ihr erspriesslicheDienste geleistet haben, aus den westlichen Ländern in die Provinzenan der Ostsee gekommen. Auch in Schlesien hat sich eine Liniederselben zeitig niedergelassen. Sie führte das unten beschriebeneWappen, das noch in der Gegenwart die preuss. v. K. haben. Ihnengehörten die Güter Niepern, Gukernwitz, Schickerwitz, Bingerau,u. s. w., sämmtlich im Breslauischen und Oelsischen gelegen. —•Daniel v. Kunlieim, ein Sohn des Ritters Vellmar v. K. und einerv. Sessingen, kam aus der Gegend von Metz in Lothringen, in der