Küliclien.
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1735 in den Adelstand erhoben. Aus seiner Ehe mit einer NamensCasarotti aus Braunschweig wurde geboren: Georg Ludwig Egidiusv. K., der als königl. preuss. General der Cavallerie, Gouverneur vonWarschau, Chef eines Husarenregiments, Bitter des schwarzen Adler-ordens und des Ordens pour le merite, im Jahre 1811 gestorben ist.Er war im Jahre 1735 geboren, und hatte, nachdem er auf dem Karo-linum zu ßraunschweig studirt hatte, beim Beginn des siebenjährigenKrieges bei dem Husarcnregimente v. Ziethen seine militairische Lauf-bahn angefangen, die Feldzüge des siebenjährigen Krieges mitgemachtund bei Torgau ehrenvolle Wunden erhalten. König Friedrich lf. hatteihm vielfache Beweise seiner Gnade gegeben; er ward 17t>9 zum Major,1780 zum Conunandeur eines Husarenregiments, 1784 zum Oberstlieute-nant, 1785 zum Obersten, und 1788 zum General und Chef eines Husaren-regiments befördert. Den Verdienstorden erhielt er nach dein Gefechtebei Tharant; auch ernannte ihn 1774 der Monarch zum Amtshaupt-mann zu Schaaken, und einige Jahre später ertheilte er ihm eineDompräbende in Minden. Der König Friedrich Wilhelm IL. ernannteihn am 10. Januar 1795 zum Generallieutenant, nachdem er ihm schonim Jahre 1794 den rothen Adlerorden ertheilt hatte, und Se. Majestätder jetzt regierende König schmückte ihn im Jahre 1800 mit demschwarzen Adlerorden.
2) Die schlesischen v. Köhler. Aus dieser Familie war Gottfriedv. K., bekannt durch verschiedene Sendungen der schlesischen Ständean die Kaiser Leopold und Joseph, der bei diesen Monarchen angese-hen war und von ihnen mit goldenen Gnadenketten geschmückt wurde.Diese Familie führt ein quadrirtes Schild, in dessen erstem Quartiereein Adler, im 2ten und Jten ein übers Kreuz gelegter Schrägbalkenmit zwei Kleeblättern belegt, im 4ten ein Anker vorgestellt ist. Aufdem gekrönten Helme stehen zwei gegen einander gestellte Adlerllii-gel, von denen jeder mit dem Kleeblatte belegt ist. — Eine andereschlesische Familie v. K. führte den Beinamen v. Mohrenfeld.
3) Der König Friedrich II. erhob am 6. Mai des Jahres 1777 denLieutenant im Bosniakenregiinent Johann Christiati Köhler unter demNamen Köhler, genannt v. Lossow, in den Adelstand.
4) Eine adelige Familie v. Köhler gehört Pommern an, und na-mentlich Schwedisch-Pommern. Aus derselben haben Mitglieder, nach-dem diese Provinz an die preuss. Krone gefallen ist, in dem diessei-tigen Heere gedient. Im 10. Infanterie-Regimente stand ein aggre-girter Capitain dieses Namens, der früher in schwedischen Dienstengewesen war. — In der Gegenwart gehört der Familie v. K. das GutOebelitz im Kreise Franzburg des Regierungsbezirks Stralsund,
Kolichen, die Herren von.
Schon in dem Ansehen eines Ritters von altem Adel kam nachder Schlacht, die zwischen den Rittern und den Polen bei Könitz vor-gefallen war, mit dem Herzoge Balthasar von Sagan, der in jenerSchlacht mitgefochten hatte, Heinrich v. Kölichen im Jahre 1403 nachSchlesien. Mit ihm beginnt also die Stammreihe dieses altadeligenHauses in den diesseitigen Ländern, obgleich in Preussen schon weitfrüher dieses Geschlecht vorkommt; namentlich befindet sich zu Kö-nigsberg das Grabmal des edlen Ritters Wilibald Kölichen, der 1407starb. — Sein Enkel, Hans v. K., der sich im Türkenkriege ausge-zeichnet hatte, erhielt dafür vom König Ludwig von Ungarn eine Ver-mehrung seines altadeligen Wappens, wie wir unten näher angeben