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3 (1842) I - O
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Knoll — Knopäns.

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avancirte er zum Generalmajor und erhielt das Regiment v. Schnitze.In der Schlacht bei Cunnersdorf traf ihn eine Kartätschenkugel insAuge, er liess sicli nach Stettin bringen, wo ihm die Kugel neben derrechten Kinnbacke herausgeschnitten ward. Er that sich ausserdem beivielen Gelegenheiten im siebenjährigen Kriege rühmlichst hervor, na-mentlich zeichnete er sich im J. 170*2 in Pommern aus, wo er viel dazubeitrug, die russischen Magazine zu zerstören und Cöslin zu erobern.Im October desselben Jahres aber gerieth er in russische Gefangen-schaft. Nach seiner Befreiung begab er sich zum Könige nach Schle-sien, der ihn zum Commandanten der Festung Schweidnitz ernannte.Im Jahre 1704 hatte er das Unglück, mit dem Pferde zu stürzen. Auden Folgen dieses Sturzes starb er am '76. Marz 1704. In seiner Ehemit Sophie Luise Constanze v. Drost wurden ihm drei Söhne und zweiTöchter geboren. Auch war er Ritter des Ordens pour le meldte undErbherr auf Thiersdorf, Schubkeimen und Wanghusen.

Gegenwärtig steht in der Armee Wilhelm Leopold Sigismund Sa-muel v. K., Major und Abtheilungs-Commandern' in der Garde-Ar-tillerie, auch Ritter verschiedener Orden, namentlich auch des eiser-nen Kreuzes 2. Classe (erworben in Frankreich). — Durch Vermäh-lungen hat diese Familie mehrere Stiftungen und Stipendien erhalten,nämlich durch die Vermählung des Johann v. K., der im Jahre 1694starb, mit Sibylla von Lessgewang ist sie zu einer Fundationsstelleeines Fräuleinstifts in Königsberg, durch die Vermählung des GeorgFriedrich v. K., Erbherrn auf Sporglitten, der 1705 starb, mit einerv. Glaubitz ist die Familie zu einem Stipendium gelangt, woraus vierSöhne vom Ilten bis zum 18ten Jahre jährlich 130 Thlr. , ferner zurOtlizier-Equipage 200 Thlr., und zum Besuch einer Universität fürzwei Söhne 400 Thlr. erhalten kann. Diese wohlthätige Einrichtungführt den Namen des Scharf v. Werthschen Stipendium.

Das Wappen, von dem wir oben schon eine Andeutung gegebenhaben, zeigt im silbernen Felde drei Weinhumpen und auf dem Helmeein Posthorn, links wehen drei, rechts zwei türkische Fahnen überdemselben. Wir haben bei diesem Aufsatze einen vor uns liegendenStammbaum der Familie benutzt, dem auch ein Abdruck des von unsbeschriebenen Wappens beigefügt war. Siebmacher giebt mehrere Wap-pen der v. K., die ganz verschieden von dem erwähnten sind.

Knoll, die Herren von.

Adelige Familien dieses Namens sind in Preussen und Oesterreichanzutreifen. In Preussen sind es die Nachkommen des Hofraths Dr.Knolle, der im Jahre 1791 mit dem Prädicat Knolle von Knoll ge-adelt wurde. In Oesterreich stammt eine Familie von Knoll von demedlen Herrn Stephan v. Knoll aus Tyrol ab, der 1720 in den Kitter-stand erhoben wurde, eine andere hat den Johann Melchior v. Knoll,Advocaten zu Rotzen, zum Stammherrn, der im Jahre 1794 mit demBeisatz Knoll von Dornhof geadelt wurde. -— Im preuss. Staatsdienstesteht der Geheime Ober-Rechnungsrath v. Knoll in Potsdam.

Knoplius, die Herren von.

Eine adelige Familie, von der sich ein Zweig in der preuss. Stan-desherrschaft (Fürstenthum) Neuwied befindet. Der Stammherr diesesGeschlechts ist Anton v. Knopäus, Assessor beim kaiserl. Reichskam-mergericht zu Wetzlar. Er erwarb im Jahre 1720 den Adel. — Sein

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