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KoLilinski — Köckritz.
Solln, Karl Paul v. K., war kurtrierscher Ilofratli. — Sein EnkelKarl Paul v. K, aber war hoclifiirstl. taxischer Hofrath; er pflanztesein Geschlecht fort, und es gehört demselben in der Gegenwart anKaspar Joseph Johann Hugo v. K., fiirstl. wiedscher Archivrath zuNeuwied.
KoLilinski, die Herren von.
Aus dieser ursprünglich polnischen Familie, die auch Okolski,S. 31 , unter dem polnischen Adel angiebt, haben viele in preussischenDiensten gestanden, die wir bald Kobilinski, bald Koblinski geschrie-ben finden. Auch wurde bei uns die Anerkennung an Sohnes Statteines Michel Albert Schneidemesser durch seine Tante, die verwittweteFrau v. K., bestätigt, und ihm unter dem 2. Septbr. des Jahres 1775die Erlaubniss zur Führung des Namens und des Wappens der v. K.ertheilt. — Eine andere Adoption hat die Familie Kobilinski, genanntv. Stutterheim, veranlasst. — Ein v. K., genannt v. Stutterheim, standim Jahre 1806 in dem Regiinente v. Alvensleben in Glaz, später im11. Infanterie-Regiment, sodann ist er in polnische Diense getreten.— Von den vielen Mitgliedern der alten Familie v. K. stand ein v. K.im Jahre 1806 als Offizier in dem Regimente v. Courbiere, später im20. Infanterie - Regiment. Im Jahre 1822 war er Ober-Grenzcontro-leur in Kyrn, und gegenwärtig ist derselbe Ober-Zollinspector inTrier. Er ist auch Ritter des eisernen Kreuzes (erworben bei Wit-tenberg). — Ein anderer v. K. stand in dem Regimente v. Lettowzn Minden, und ist gegenwärtig Oberförster zu Gramzow bei Anger-münde. — Ein dritter ist Kreissecretair zu Soldin. — Ein Rittmei-ster v. K., der früher in dein Husarenregiinente v. Plötz gestandenhatte, wurde 1828 als Rittmeister des 3. Bataillons 18. Landwehrregi-ments entlassen. Er erwarb sich bei Danzig das eiserne Kreuz. —Gegenwärtig stehen mehrere Subaltern-Olliziere dieses Namens inder Armee.
Die v. K. führen im goldenen Schilde ein Hufeisen, über dem-selben ein Kreuz, und auf dem geklönten Helme einen von einem Pfeildurchbohrten, die Spitzen nach der linken Seite kehrenden Adlerfiiigel.
Kock, die Herren von.
Der König Friedrich II. erhob am 12. Juni des Jahres 1769 denHofrath Benjamin Bonaventura Koch zu Danzig in den Adelstand. —Ein Major v. Koch, Ritter des eisernen Kreuzes (erworben beim Ue-bergange über die Elbe bei Wartenburg) commandirt das 1. Bataillondes 31. Landwehr-Regiments in Erfurt. — Ein anderer v. Koch istgegenwärtig Vorstand des Intelligenz-Comptoirs zu Stralsund.
Das Wappen der v. Koch ist quadrirt. Im 1. und 4. goldenenFelde steht ein rother Löwe, im 2. und 3. silbernen Felde ein schwar-zer Adlerflug.
Köckritz, die Herren von.
Die Lilien, welche dieses altadelige Geschlecht im Wappen führt,bestätigen die Angabe, dass es von einem Ritter abstammt, der, ob-gleich deutschen Ursprungs, sich in den Diensten der Könige vonFrankreich den Adel erworben haben soll; nach Andern sind sie wen-