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Knappe — Knebel.
Knappe, die Herren von.
Unter <lein Namen Knappe von Knappstädt wurden vier Stief-söhne und eine Stieftochter des Oheramtsregierungs- und Oberconsi-storial - Präsidenten Karl Ludwig, Freiherrn v. Cocceji, zu Glogau am6. Juli 1797, hei Gelegenheit der Huldigung in Berlin, in den Adel-stand erhohen. Ks waren die Kinder des verstorbenen Hofrath Knappe,dessen Wittwe die zweite Gemahlin des gedachten Präsidenten wurde.Die Tochter vermählte sich mit dem sächs. Kammerherrn v. Pllngli,die Söhne haben sämmtlich in der Armee gedient. Der älteste standzuerst hei dem Füsilier-Bataillon Borel du Vernay in Pnltusk, späterheim 23. Infanterie - Kegiment, und ist 1823 als Capitain a. D. gc-stoiben, der zweite diente bis zum Jahre 1800 im Füsilier-BataillonBr. v. Kloch in Sieradz, und lebte noch vor einigen Jahren im Pri-vatstande zu Dresden, die beiden jiingern haben im Füsilier-Batail-lon v. Krichson in Breslau gestanden. Kiner von ihnen ist der ge-genwärtige Oberst und Commandeur des 40. Infanterie-Regiments zuMainz, Knappe von Knappstädt, Ritter des eisernen Kreuzes 1. Classe(erworben bei Leipzig). Der andere stand als Major im 12. Land-wehr-Regimente, und hatte sich vor Glogau das eiserne Kreuz er-worben.
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Knebel, die Freiherren lind Herren von.
1) Kine alte vornehme, den Rheinlanden angehörige Familie, diesich Knebel von Katzenelnbogen schreibt, und von Humbracht unteri en angesehensten freiherrlichen Geschlechtern des Rheinlandes auf-geführt wird. Die Stammreihe beginnt mit Werner v. K., der um dasJahr 1200 lebte. — Sein Knkel, Werner II. v. K., Vicedom zu Neu-stadt, nannte sieh zuerst K. von Katzenelnbogen. — Johann Philipp,Freiherr Iv. von Katzenelnbogen, war kurmainzischer Rath, Oberamt-mann zu Höchst, und Hauptmann der oberrheinischen Ritterschaft; erstarb 1059. — Ein Sohn von ihm, Johann Anton , Freiherr K. vonKatzenelnbogen, wurde 1705 Bischof zu Eichstädt. — Philipp Chri-stoph, Freiherr K. v. Katzenelnbogen, war kurmainzischer GeheimerRath und Vicedom; er starb im Jahre 1714 und hinterliess vier Söhne,deren Nachkommen in der heutigen Rheinprovinz begütert waren undvon denen auch mehrere in brandenburgischen und preuss. Dienstengestanden haben.
2) Die v. Knebel aus dem Belgischen, welche sich nach Frankengewendet haben. Iiier wurde der fiirstl. öttingen-wallersteinsche Kanz-ler und später matkgräü. anspachsche wirkliche Geheime Rath und Co-mitialgesandte an dem Reichstage zu Regensburg, Knebel, am 15- Ja-nuar 1757 in den preuss. Adelstand erhoben. Er verdankte vorzüg-lich diese Erhebung dem Umstände, dass er in Regensburg gegen dieihm von seinem Hofe gegebenen Instructionen standhaft seine Stimmeverweigerte, als die Reichsversammlung das Bannedict geaen den Kö-nig Friedrich 11. von Preussen beschloss. — Sein mit einer gebornenMeyer aus Bayreuth erzeugter Sohn, Karl Ludwig v. K., war der be-sonders als Uebersetzer, bekannte geistreiche Schriftsteller und Dichter,der im hohen Alter zu Jena im Monat Februar des Jahres 1834 ver-storben ist. Er war mit Luise v. Rudorf, einer Berlinerin, die frü-her am weimarschen llofe als Kammersängerin angestellt war, ver-mählt. Sein Andenken ist durch die Schrift: „Karl Ludwig v. Kne-bels litterarischer Nachlass und Briefwechsel. Leipzig. 1835" wie-der erneuert worden. — In preuss. Diensten stand 1800 der Oberst