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Kircliciscn — Kirskv.
Wappen, nämlich im blauen Schilde eine silberne Kirche und obenin der rechten Ecke des Schildes eine goldene Sonne. Unter derKirche sieht man ein aus zwei silbernen und zwei rothen Balken be-stehendes Feld. Im 1. blauen Felde des Hauptschildes sieht man eine gol-dene Krone und über derselben zwei über's Kreuz gelegte Degen,im 2. rothen Felde ist ein goldener Löwe dargestellt. Das 3. Quartierist dem 2., und das 4. dem 1. gleich. Das Schild ist mit zwei ge-krönten Helmen bedeckt, zwischen denen eine Freiherrnkrone stellt.Die Krone des rechten Helmes trägt einen silbernen Kirchthurm, derein doppeltes rothes Dach hat, zwischen zwei, Silber und roth wech-selweise in die Quere getheilten Adlerüiigeln. Auf der linken Helm-krone ist eine goldene Lilie zwischen zwei Standarten, wovon dierechts silbern und die links blau ist, dargestellt. Zu Schildhalternsind zwei Leoparden gewählt. Heinidecken golden und blau.
Brüggemann erwähnt diese Familie im I. Th. 2. Hptstück.
Kircliciscn, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm III. erhob am 6. Juli des Jahres1798 den damaligen Kammergerichts - Vicepriisidenten und GeheimenOber-Revisionsrath Friedrich Leopold Kircheisen in den Adelstand.Kr war der Sohn des Stadtpräsidenten Kircheisen in Berlin. NachdemFleiss und Brauchbarkeit ihn in die höheren Würden der Justizver-waltung geführt hatten, organisirte er die Justiz in den neuerworbenenFürstenthiimern Anspach und Bayreuth, und stieg zum Präsidenten desKammergerichts und zum Chef-Präsidenten aller Senate desselben;endlich ernannte ihn im Jahre 1810 der König zum Justizminister.Er erlebte am 30. Januar 1821 das Jubiläum seiner 50jährigen Amts-tätigkeit. Durch seinen Antheil an der Ausarbeitung des allgemeinenLandrechts, besonders der Criminalgerichtsordnung, durch vielfacheVerbesserungen der preuss. Rechtspflege, vorzüglich der Criininal-justiz, hat er sich um den Staat wesentliche Verdienste erworben.Das Bürgerrettungs- Institut verehrt in ihm einen seiner thätigstenBeförderer: eine an seinem Jubiläum in's Leben getretene Stiftung,die zwölf Jubelgreisen eine Pension sichert, trägt seinen Namen fürewige Zeiten. Er war Ritter des schwarzen Adlerordens und Gross-kreuz des kurhessischen Ordens vom goldenen Löwen und starb am19. März 1827. Sein einziger Sohn ist der königl. Justizrath undRitter des rothen A. O. 4. Classe, v. Kircheisen. — Seine einzigeTochter, Karoline v. K., ist mit dem Grafen Eduard Karl D' Iluc deBethusy vermählt.
Diese Familie führt im goldenen Schilde eine Kirche mit hoherKuppel und zwei Seitenthiirmen. Aus dem gekrönten Helme wächstein Arm, der die Wage der Gerechtigkeit hält.
Kircliciscn und Roscnkron, die Herren von.
In Schlesien kommt eine adelige Familie dieses Namens vor,deren Stammherr, Johann Georg v. Kircheisen und Rosenkron, imJahre 1721 königl. böhmischer Oberdirector bei der Tabaks-Admini-stration war.
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Kirsky, die Herren von.
Einige Offiziere dieses Namens gehörten, oder gehören zumTheil noch der Armee an. Im Jahre 1800 stand ein Lieutenant dieses
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