Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
Seite
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Kisclovvski — Kittlitz.

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Namens im 3. Musketierbataillon des Regiments v. Piittkammer zuBrandenburg, ein Anderer steht gegenwärtig in dem 31. Infant.-Reg.zu Krfurt. Uebrigens erwähnt Haenel. schon S. 637. der adeligenFamilie v. Kirsky.

Kiselowski, die Herren von.

Unter der schlesischen Ritterschaft kommen die y. Kiselowski vor,die jedocli grösstentheils dem später Oesterreicli verbliebenen Theiledieser Provinz angehörten. Sie gehören eigentlich zu dein polnischenMause Drzewka, aus dem auch die v. Demritz stammen. In Schle-sien war Kiselow ihr Stammhaus, daher sie sich auch Kiselowski v.Kiselow schrieben. Wenzel , K. v. IC. auf Seifersdorf, war des Für—stenthums Teschen „hochmeritirter Landrechtsbeisitzer." Sie führtendasselbe Wappen, wie die v. Demritz (m. s. Bd. I. S. 408. unsersAdels - Lexicons).

Kistowski, dio Herren von.

Eine adelige Familie in Westpreussen. Ihr gehören an der Majorund Cotnmandeur des 2. Bataillons des 14. Landwehrregiments v.Kistowski in Bromberg, und der Capitain im 9. Infant.-Regiment(Colberg'schen). Der Erstere hat sicli bei Gross-Beeren, der Letz-tere bei Leipzig das eiserne Kreuz erworben.

Kittel, die Herren von.

Ein einst in Schlesien blühendes und begütertes Geschlecht, vondem sich eine Linie v. Kittel und Wiese, nach dem Rittersitze Wiesebei Trebnitz, welches zuletzt in den Händen der v. Rothkirch undv. Schulse war, schrieb. Johann v. IC. auf Wiese, Hochkirch undNeusorgo, war mit Susanna v. Haunold vermählt. — Sein SohnHans v. K., Herr auf Wiese und Hochkirch, war mit Anna Rosinav. Reibnitz vermählt. Von seinen Söhnen starb Hernhard Leopold v.K. 1700 in kaiserl. Diensten. — Joachim Wilhelm v. K. und Wiesehatte zu Jena studirt, und vermählte sich 1718 mit Einer v. Kochund Gr. Krutschen.

Sie führten ein getheiltes Schild, der obere Tlieil war weiss, deruntere s-chwaiz. In diesem Schilde waren zwei von einander gekehrtemit einer blauen Binde zusammengebundene, rothe Jagdhörner dar-gestellt. Auf dem Helme stand ein bis auf die Fiisse mit einem ro-then engen Kleide angethaner Jäger, dessen Lenden mit einer blauenBinde umgürtet waren, die linke llaml in die Iliifte gestützt, dierechte aber über dem Haupte, ein Rautenkränzchen haltend. Helm-decken schwarz und weiss. Sinapius beschreibt dieses Wappen I.S. 515.

Kittlitz, die Freiherren von.

Nach einer sehr verbreiteten Sage stammt das alte berühmteGeschlecht v. Kittlitz von einem slavischen Fürsten ab, der gleichenUrsprung mit dem Hause v. Meran hat, aus dem die heilige Hedwig