Kinowsky
Kirclili.'icli.
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Kinowsky, Herr von.
Ein Capitain v. Kinowsky, der früher in dem 3. Musketierba-taillon des Regiments v. Larisch in Crossen gestanden hatte, starb1825 im Pensionsstande.
Kinsky, die Freiherren von.
Die Freiherren v. Kinsky und Tettau haben, wie die adelige Fa-milie v. Tettau, eine gleiche Abstammung mit dein alten böhmischengrällichen, jetzt fürstlichen Geschlechte, von denen sich die VorfahrenChinsky v. Whinitz und Tettau schrieben. Dieses vornehme Geschlechtbesitzt erblich das Oberhofmeisteramt in Böhmen; es erhielt im 17.Jahrhunderte die reichsgräfliche Würde. — Des Grafen Wenzel Nor-bert Octiwio v. K. Söhne, Franz Ferdinand und Philip]) Joseph, wurdendie Stifter zweier Linien des Hauses. Die ältere, von Franz Ferdi-nand gestiftete, ist noch heute gräflichen Standes, von der jiingern,die Philipp Joseph gegründet hatte, brachte Graf Stephan am 3. Febr.1747 die reichsfürstliche Würde, die jedoch nur in der Primogeniturerblich ist, auf sein Haus. Die fürstliche Linie besitzt einen be-deutenden Grundbesitz in Böhmen, namentlich die grossen Majorats-herrschaften Chotzen, Zwonitz, Kamnitz u. in. a. Einzelne Zweigedieses vornehmen Hauses, die schon im 14. Jahrhundert die freiherr-liche Würde führten, haben sich in den brandenburg'schen Staaten, inSchlesien und in Sachsen niedergelassen und verbreitet. — In Schle-sien lebte im Jahre 1806 Friedrich Wilhelm, Freiherr v. K., Feuer-Bürgermeister zu Jauer. — In der Armee dienten im Jahre 1806 derRittmeister, Baron v. K, in dem Kürassierregiment Graf Henckel zuBreslau, der 1809 als Major verabschiedet wurde, und der Lieutenantv. K. in dem Regimente v. Chlebowski zu Warschau. Derselbe istder gegenwärtige Generalmajor und Commandant der Festung Jülich,Baron v. Kinsky und Tettau, Ritter mehrerer Orden, namentlich deseisernen Kreuzes 1. Classe (erwoiben bei Ligny). Das ursprünglicheWappen der Freiherren v. Kinsky und Tettau ist ein rothes Schild,in welchem auf der rechten Seite drei silberne Elephantenzähne vor-gestellt sind.
Kirchbach, die FreihciTcn und Herren von.
In der preussischen Provinz Pominern und im Königreich, so wiein den llerzogthiimern Sachsen, ist die Familie der von Kirchbacheinheimisch und ansässig. In Pommern sind Padderow bei Anclam,Gross Biinzow, Klitschendorf, Ilohensee bei Greifswald, u. s. w.schon lange, und noch heute, in den Händen dieser Familie. Pad-derow erkaufte der königl. schwedische Generalmajor Hans Julius,Freiherr v. Kirchbach, schon am 11. Mai 1718 von dem OberstenMüller v. d. Lühne, er iiberliess es im Jahre 1748 seinem Sohne HansFriedrich Wilhelm, Freiherrn v. Kirchbach. Der gedachte General-major, auch Ober-Jägermeister, Oberster über die Adelsfahne, Erb-herr auf Padderow, Hohenmühle, Heinrichhagen, Hans Julius v. K.,wurde am 18. Juni 1720 von dem König Friedrich v. Schweden inden Freiherren-Stand erhoben.
Die Freiherren v. K. führen ein in vier Fehler getheiltes Schild,das mit einem goldenen Kreuze von einander geschieden, und miteinem Herzschildlein belegt ist; letzteres zeigt das ursprüngliche