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3 (1842) I - O
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Kettwig — Kcudell.

den sie von Brüggemann mit dem Zeichen der ausgestorbenen Geschlechter aufgeführt. — Johann, Freiherr v. IC., war herzogl. jii-lichscher Kath. — liiner seiner Knkel, Anton Dietrich v. K., war zu-erst schwedischer Oberst, später kaiserl. General. Noch in der Ge-genwart besitzen die Freiherren v. K. ansehnliche Güter in der Pro-vinz AVestphalen. — In dem Domcapitel zu Hildesheim und Münster,und in verschiedenen andern Stiftern waren Mitglieder dieses Hau-ses. — In kurbrandenburg. und prenss. Diensten waren verschiedenev. IC., namentlich Johann v. K., Herr auf Mongowe und Mellrich imJiilichschen, den der Kurfürst Johann Sigismund am lü. April 1013 zuGriinnitz zu seinem Kriegsobersten und Geheimen ICammerralh be-stellte. — Ausserdem haben verschiedene andere Milglieder in der Ar-mee gedient, und noch heute stehen mehrere Edelleute dieses Na-mens in der Armee. — In dem Stifte Gesecke im RegierungsbezirkeArnsberg sind gegenwärtig die Fräulein Antoineltc und Fanny v. K.Canonissinnen.

Kettwig, die Herren von.

Kino adelige Familie dieses Namens war in der Mark ansässig,v. Guiulling weist sie dem Lande Sternberg zn, wo ihnen das GutGraden angehörte. Aon dieser, wie es scheint, bei uns erloschenenFamilie giebt Siebmacher, obgleich andere Autoren sie nicht zurscldesischen Kitterschaft zählen, ein Wappen unter den scldesischen,y. S. 73 Nachtrag. Ks ist ein damascirtes, in der obern Hälfte blaues,i" der untern goldenes Schild. In demselben ist ein silbernes Meer-f äulein mit schwarzem, schuppigem Fischschweife dargestellt. Derobere Theil steht im blauen, der Schweif im goldenen Felde. DasFräulein drückt einen Pfeil auf rothem Bogen ab, und hat um denKopf ein roth und silbernes, flatterndes Band. Dasselbe Bild wieder-holt sich zwischen zwei, oben blauen, unten goldenen Büifelhörnernauf dem Helme.

Kctzgen, die Herren von.

Zum atlfgeschworenen jiilich- cölnischen Adel gehört die Familievon Kefzgen. — Eberhard v. ICetzgen zu Gereshoven und Eusheimwar 1'hiirwärter des Erzsliftes Cöln, er war mit Anna v. Holzhausenzu Altenkrekenbeck und Clee vermählt, und gelangte 1G88 zur Würdeeines Oberstkiichenineisters. — Eberhard Franz v. Ketzgen zu Eickenwurde auf dem Landtage zu Hambach l(jö7 aufgeschworen. Diese1'ainilie ist mit den Grafen v. Hompesch verwandt. Wilhelms v. ICetz-gen zu Gereshoven und der Elisabeth von Luzerode vorn Clift Toch-ter, Anna Luise, vermählte sich mit Dietrich, Freiherrn von Hom-pesch zu Bollheim und Kuhrig, Amtmann zu Custer. Das v. Ketzgen-sche AVappen zeigt im silbernen Felde einen schwarzen Querbalkenund drei schwarze Löwen, auf dem Helme den ICopf eines weissenHundes mit breitem schwarzem Halsbande. Kobens a. a. 0., I. Bd.S. 359.

Kendcl 1, die Herren von.

Eine altadelige, aus dem Kurhessischen stammende Familie (wo-selbst, so wie im Eichsfelde sie die Güter Schwebda, Falken und ICeu-

tein besass), von der Kstor in der Ahnenprobe sagt: der alte