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Karwowski — Kattc.
Das Wappen dieser Familie zeigt im blauen Schilde drei künstlichzusammengedrehte, in der Mitte in einander gehende gelbe Schlingen;sie wiederholen sich auch auf dem Helme. Die 1 lelmdecken sind blauund gobl. Siebmacher giebt dieses Wappen I. S. 7b. v. Meding be-schreibt es II. No. 424. Sinapius erwähnt dieser Familie I. S. 502.Gaulle I. S. 726. und der Kitter v. Lang in den Supplementen S. 56.
Karwowski, die Herren von.
Bei der 4ten Invaliden-Compagnie in Greifswald stellt der eineradeligen polnischen Familie angehörige Lieutenant v. Karwowski; ererwarb sich im Jahre 1807 bei Heilsberg das Militair- Ehrenzeichen.
Kathen, die Herren von.
Aus dieser adeligen Familie, die ihrem Besitzthum nach der InselRügen angehört, aber auch in andern Gegenden von Pommern Güterbesass und noch besitzt, stand ein Mitglied als Capitain in demDragonerregiment der Königin und zwar bei der in Uckermiinde gar-nisonirenden Escadron. Er blieb im Jahre 1806 auf dem Schlachtfelde.Gegenwärtig stehen im Staatsdienste ein Oberförster v. Kathen zuPoggendorf im Regierungsb. Stralsund und ein Assessor v. K. bei deinOber-Appellations- und höchsten Gericht in Greifswald. -— JohannGöttlich Christian v. K., Ilittm. a. D., besitzt Breitenfelde bei Naugardt.Auf der Insel Rügen ist Götemitz ein Eigenthum dieses Hauses.
Katscli, Herr von.
Am 18. Januar 1705 erhob König Friedrich I. den Geheimen Ilof-und Kammergerichtsrath Christoph Katscli in den Adelstand. Derselbewar aus dem Magdeburgischen gebürtig, der Tag seiner Geburt warder 15. September 1665. Er begann seine Laufbahn in der juristischenPraxis und gelangte nach und nach zum Kammergerichtsrath, Ge-heimen Hof - (und Kammergerichtsrath, General - Auditeur und Re-ferenten aller Kriegs - Civil-Justiz-Criminal und iiscalischen Sachen.Im Jahre 1723 wurde er Vice-Präsident, Geheimer Finanzrath beimGeneraldirectorium und dirigirender Minister. Er staib am 29. Julil729.
Katto (Katt), die Grafen und Herren von.
Nach sorgfältiger Vergleichung der verschiedenen Quellen, welcheNachrichten über den Ursprung der uraltadeligen, vornehmen Familiev. Kalte geben, lässt es keinen Zweifel mehr, dass sie unter demKaiser Heinrich I. mit vielen andern noch heute blühenden Geschlech-tern aus den Niederlanden in die Mark Brandenburg, in das ErzstiftMagdeburg, in das Herzogthum Bremen und in einige daran grenzendeLandschaften gekommen ist. Auch in Schlesien kommen schon zeitigdie v. Katte vor. Als einer der ersten Ritter, der aus diesem Hausevorkommt, wird um das Jahr 1312 Hermann Katten, ansässig imBremischen, genannt (in. s. Mushard in Theatr. Nob. Bremens.), und1385 kommt Petrus v. K. auf Rosenau bei Püschen, im schlesischenFürstenthume Brieg gelegen, vor. (M. s. Sinapius I. S. 504.). Diein den brandenburg - preussischen Landen blühenden Zweige des Ge-