Kantrzinski — Kappaun.
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Staatsrathe Sitz und Stimme hatte, im Januar 1799. Vermählt miteiner von Glasenapp, hat er mehrere Kinder hinterlassen. Eine sei-ner Töchter wurde die Gemahlin des nachmaligen Staatsraths Baron v.Rediger. — In Preussen ist eine Familie von Kannewurif begütert.Das Haupt derselben, der Major a. D. und Landrath des Kreises Lyck(Regierungsbezirk Gnmbinnen), v. Kannewurif, starb am 10. Juni 1836.Kr hinterliess eine Wittwe (Charlotte, geb. v. Pfuel), .einen Sohn, Ru-dolph (so viel uns bekannt, der Letzte seines Stammes in Preussen)und drei Töchter.
Diese Familie führt in einem rotlien, mit einem von der obernrechten zur untern linken Seite gezogenen goldenen Balken belegtenSchilde zwei goldene sechsblättrige besamte Rosen, von denen dieeine in dem obern linken, die andere in dem untern rechten Winkelsteht. Der Hehn ist mit einer Wulst belegt, die mit sechs roth undgolden abwechselnden Straussfedern geschmückt ist. Die Hehndeckengoid und roth.
Kantrzinski, die Herren von.
Aus dieser polnischen und westpreussischen adeligen Familie standein Mitglied, der Hauptmann v. Kantrzinski, im 2. Garderegiment. Ererwarb sich bei Lüneburg das eiserne Kreuz, und starb als Major imPensionsstande am 1. Septbr. 1833 zu Berlin.
Kapliengst, die Herren von.
Die Familie von Kaphengst gehört dem Adel der Priegnitz an.Giilitz und Breesche, zwischen Perleberg und Puttlitz, sind alte vonKaphengstsche Güter. Ein Zweig hat sich auch in der Neumark nieder-gelassen, ein anderer in Pommern. Dem ersteren gehörte der Oberstim Ilusarenregimente Schimmelpfennig von d. Oye und Ritter des Ver-dienstordens von Kaphengst, dem andern der Oberstlieutenant im Leib-Carabinier- Regiment und Ritter des Verdienstordens von Kaphengstan, der Erstere ist im Jahre 1824, der Letztere im Jahre 1818 gestor-ben. Die Söhne derselben dienen gegenwärtig in der Armee, na-mentlich der Major v. Kaphengst im Gardehusaren - Regiment, Ritterverschiedener Orden, auch des eisernen Kreuzes (erworben 1813 beiGörlitz), und der Major v. Kaphengst, aggregirt dem 3. Uhlanen-Re-giment u. s. w.
Kappann (Kapliann), die Freiherren von.
Es schrieben sich diese Freiherren Kappaun v. Schwogkow oderSchwogkau. Des im 30jährigen Kriege oft vorkommenden kais. Ober-sten Kappaun v. Schwogkau Söhne liessen sich in Schlesien nieder, woeiner die jetzt v. Sauerma'schen, Schrebsdorfer Güter bei Franken-stein besass. Unter den Vorfahren dieses Geschlechtes ist Jaroslawv. Kappaun sehr bekannt geworden, er rettete 1355 den Kaiser Karl IV.aus den Händen der ihn umringenden Pisaner. Uebrigens war 11(30schon Johannes de Kapaun des Königs Wladislaws oberster Landrich-ter im Königreiche Böhmen. Aus Schlesien ist die Familie längst ver-schwunden, aber noch vor wenigen Jahren stand ein Freiherr v. Ka-paun als Escadronchef in dein österr. Chevaux - legers - Regiment Ba-ron v. Vincent.