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3 (1842) I - O
Entstehung
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Kalkreuth.

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Ludwig Gottlob v. K., in Sclilesien gehören, trat in das damaligevon Kalkreuthscke Regiment, wurde 1700 Stabscapitain, 1759 Major,1767 Oberstlieutenant und Commandern- des Regiments, 1770 aberOberst in dem Regiment Prinz Ferdinand von Preussen. 1774 erhielter die Amtshauptmannschaft zu Spandau und 1778 das v. Bandemer-sche erledigte Infanterie-Regiment. Er nahm aber nocli in demselbenJahre seinen Abschied, wozu ihn seine geschwächte Gesundheit, be-sonders aber die in der Schlacht bei Zorndorf erhaltene Wunde-thigte. Er starb am 20. März 1783 zu Lankwitz, einem zwei Meilenvon Berlin entfernten Dorfe Seine Gemahlin war Karoline Beate Do-rothea v. Kalkreuth. (M. s. biogr. Lex. 11. S. 270.)

Hans Nikolaus v. IC., ein Sohn des Ilms Otto v. IC., Majors vonder polnischen Kronarmee, und der Maria Elisabeth v. Essen, wurde1725 in Westpreussen geboren, trat, durch Vermittlung seines Oheims,des oben erwähnten Ernst Georg v. IC., in das ICiirassier-RegimentMarkgraf Friedrich, machte die ersten schlesischen Kriege mit, wurde1750 Lieutenant, 1750 Stabs-, 1757 wirklicher Rittmeister, 1700 Ma-jor, 1772 Oberstlieutenant, 1775 Oberst und 1778 Commandeur desv. Reitzensteinschen Dragonerregiments, dessen Chef er im Jahre 1780und zugleich Generalmajor, und 1788 Generallieutenant ward. Er er-hielt im Jahre 1792 den schwarzen Adlerorden, und starb am Anfangedieses Jahrhunderts. Bei vielen Gelegenheiten des siebenjährigen Krie-ges hatte er sich rühmlichst ausgezeichnet, wurde auch nach derSchlacht bei Liegnitz mit dem Orden pour le merite geschmückt, daer mit seiner Escadron 7 Kanonen und eine Fahne erobert hatte, undwar bei Holienfriedberg und Cunnersdorf verwundet worden. (M. s.biogr. Lex. Bd. 11. S. 227.)

Friedrich Adolph, Graf v. IC., geboren am 21. Februar 1737 zuSottenhausen bei Sangerbausen in Thüringen. Konig Friedrich II. liessihn nach Berlin kommen, um ihm in einer Pension der französischenColonie eine weitere Ausbildung zu verschaffen. Im Jahre 1752 tratder nachmalige Feldmarschall in das Regiment Garde du Corps. Seinevorzüglichen militärischen Eigenschaften erwarben ihm schon nachdem Trelfen bei Freyburg am 3. August 1702 den Majorsrang, under zeichnete sich als Führer selbstständiger Abtheilungen vorzüglich inHolland in dein Feldzuge 1787 zuerst aus. An der Spitze von 120Reitern und 740 Infanteristen, nebst einer dreipfündigen Kanone nahmer die Festung Nieuversluis ein, während man in derselben 54 Kano-nen fand. Bald darauf ergab sich auch dem schon zum Generalmajoravancirten Herrn v. K. die Festung Weesp durch Uebereinkunl't. Inder Rheincampagne trat sein militairisches Talent aufs glänzendste her-vor, namentlich in den Gefechten bei Neuenkirchen, auf der Bisch-mischheimer llöhe, auf der Biesinger Höhe und bei Kirweiler. Zudiesen einzelnen ruhmvollen Vorfullen gesellt sich sein ausgezeichne-tes Benehmen bei der Belagerung und der Einnahme von Mainz, fer-ner sein Kampf nach dem verunglückten Unternehmen auf die Fe-stung Bitsch, wo er seine Stellung mit 8000 Mann gegen ein 25,000Manu starkes Corps 12 Stunden lang vertheidigte, Thatsachen, die7.u den schönsten Waffenthaten jenes Zeitraumes gehören. FriedrichWilhelm II. hatte schon bei seiner Thronbesteigung die Verdienste desGenerals durch seine und seines Bruders Erhebung in den Grafen-stand , 1792 mit dem rothen, und 1793 mit dem schwarzen Adleror-den belohnt. Im Jahre 1798 zum General der Cavallerie ernannt,wurde er zur Zeit des Friedens anfänglich zu mehreren Sendungengebraucht und dann zum Gouverneur der Festungen Danzig und Thornbestellt. Auf diesem hohen Posten fand ihn der Ausbruch des Feld-zuges von 1806. Als eine der schönsten und glänzendsten Walfentha-

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