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3 (1842) I - O
Entstehung
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Iunscl Joden.

Rudolph August v. J., ein Bruder des erwähnten Johann Ludwig,starb als Oberst a. D. und gewesener Commandern' eines Grenadierbataillons,zuEisleben. Er war am 19. Decbr. 1704 im Mänsfeldscjlen geboren, durch-lief die Subalterngrade und wurde im Jahre 1711 Major in dein neu-errichteten Jung-Oohnaschen Fiisilierregiment, 1748 ward er Oberst-lieutenant und 1752 Oberster Im Jahre 1757 erhielt er, Kränklich-keits halber den gesuchten Abschied, nachdem er sich bei vielen Ge-legenheiten in den drei schlesischen Kriegen ausgezeichnet hatte. Erwar mit Elisabeth Johanna v. Pfuhl, aus dem Hause Wimmelburg,vermählt, aus welcher Ehe ihn eine Tochter überlebte. Im Jahre 1800dienten acht Mitglieder aus dieser Familie im Heere, von denen derOberst v. I. Commandant von Cüstrin betrübenden Andenkens im Jahre1814 gestorben ist. Dagegen blieben auch zwei derselben auf demFelde der Ehre, namentlich der bis zum Jahre 18011 als Pr. Lieutenantim RegimenteGraf v. Wartensleben gestandene Major im 9. Infant. Regt.,und der Capitain im 14. Infant. Regt., der früher im Regiment GrafKunkeim gestanden hatte, Beide im Jahre 1813. Ein Lieutenant v.1. stand bis zum Jahre 1800 in dem Kiirassierregiment v. Reitzen-stein; er war 1828 dem 4. Dragoner-Regiment als Major aggregirt, wurdespäter Oberstund Commandern' des 5. Kürassierregiments, schied al3Generalmajor aus dem activen Dienst und lebt gegenwärtig im Pen-sionsstande zu Berlin. Er erwarb sich den Orden pour le merite 1812bei Garossenkrug in Kurland. Im Civildienst hat sich vorzüglich aus-gezeichnet:

Karl Heinrich Ludwig v. I., geb. am 1. April 1753, der lange Jahrehindurch Präsident der Kriegs - und Domainenkammer zu Stettin, zu-letzt aber Staatsminister und Oberpräsident der Rheinprovinz war, imJahre 182.8 den schwärzen Adlerorden erhielt, und am 13. Mai 1831nach einer länger als sechzigjährigen Dienstzeit gestorben ist. Ge-genwärtig ist ein v. I. als Oberlandesgerichtsassessor zu Bromberg an-gestellt; es ist der älteste Sohn des erwähnten Generals a. D.

Das Wappen. Sie führen eilten gestürzten schwarzen Trutenfussnn silbernen Schilde, die Spitzen desselben sind mit rothen Rosen be-legt. Dasselbe Bild wiederholt sich auf dem Helme. Die HelmdeckenSilber uitd schwarz,

Innsei, die Herren von.

Eine Familie dieses Namens kommt unter dem Adel der Mark Bran-denburg und der Fürstenthümer Anhalt vor. Sie schrieb sich de In-sula, und mehrere Autoren behaupten, dass eins der noch gegenwärtigblühenden Geschlechter v. Werder gleiche Abstammung mit Den deInsula, und den Namen Mos ins Deutsche übertragen habe. Schonam Ende des 13. Jahrhunderts erloschen die Grafen Werder de Insula,die aus dem Hause Woldenberg abstammten. Jedoch führen Die vonInnsei ein ganz anderes Wappen als die heutigen von Werder, nämlichein quadrirtes silbernes Schild, in den Feldern 1 und 4 einen halbendoppelten schwarzen Adler, und im 2. und 3. eine rothe Granate.

Juden (Joeden), die Herren von.

Der König Friedrich Wilhelm II. gab am 7. Mai 1790 dem Guts-besitzer Johann Peter v. Joden auf Albran (?) ein Erneuerungs- oder An-erkennungsdiplom seines Adels. In der Gegenwart besitzt die Fa-