Jolineniann — Jonston.
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milie von Joden-Konicepolski die Güter Gönne im Neustettiner, Hein-richsdorf im llummelsburger Kreise und Gruinsdorf im Fiirstenthums-Kreise der Provinz Pommern.
Johne 111 ann, die Hcncn von.
In der Provinz Posen befindet sich eine Familie v. Jolineniann.Im Jahre 1806 war schon bei der Regierung zu Posen ein v. J. alsJustizcommissarius undNotarius publicus beschäftigt; erstarb am 27. Juni1832 zu Wygnaciowno als Justiz-Commissionsrath.
Jonas, die Herren von.
Die Kdelleute dieses Namens, von denen einige in den preuss.Staaten sich niedergelassen oder aufgehalten haben, stammen von Chri-stoph Alexander Jonas her, der im Jahre 1733 mit dem Prädicat vonJonasburg in den Adelstand erhoben worden ist.
Diese Familie führt im goldenen Schilde zwei schwarze Hahnen-hülse und Köpfe, und auf dem Ileline einen schwarzen Adlertlug.
Jons ton (Jolinston), die Herren von.
Die von Jonston stammen ursprünglich von einer vornehmen Fa-milie in Schottland, deren Mitglieder zum Theil Darone des König-reichs und Parlamentsglieder waren, ab. Der Zweig, der sich auf dasFestland und namentlich nach Schlesien gewendet hat, verehrt in JohannJonston, edlem Herrn zu Krögburn in Schottland, sein Stammhaupt, ausseiner Khe mit Marjana, des vornehmen Johannis Mori, Herrn vonAnneston sind die in den diesseitigen Landen ansässigen v. JonstonAbkommen. Ein Enkel von ihm war der sehr berühmte Polyhistor Dr.Johann Jonston, Herr auf Ziebendorf bei Lüben, der zu Samter in Po-len geboren war und als Gouverneur im Hause der reichen Freiherrenvon Kurzbach auf Lissa mehrere Jahre lebte. Später studirte er dieArzneiwissenschaft zu Groningen und Leyden und hielt sich sodann in Lon-don auf. In sein Vaterland kehrte er nur zurück, um zwei vornehmejunge Polen von da auf weite Reisen zu führen. Im Jahre 1630 kamer wieder nach Schlesien, und zehn Jahre später erkaufte er das nochheute der Familie v. Jonston ungehörige Gut Ziebendorf bei Lüben.Dieser hochgelehrte Mann soll zwölf Sprachen gründlich verstanden ha-ben, zahlreiche Schriften, von denen einige mehrere, eine sogar zwölfAuflagen erlebten, hatten ihm in der gelehrten Welt einen ausgezeich-neten Ruf verschafft. Kr starb am 8. Juni 1676 zu Ziebendorf, seinLeichnam aber liegt in der Pfarrkirche zu Lissa beerdigt. Er war zweiMal verehelicht, halte auch mehrere Kinder, doch überlebte ihn nureine Tochter. Ein Neli'e des gelehrten Mannes war, wie Sinapiüs mel-det, 1720 Bestandes Inhaber der freiherrlich bibranschen Güter Mod-lau und Seifersdorf, und von diesem haben sich die Enkel und Uren-kel in verschiedenen Kreisen Schlesiens ansässig gemacht. Gegenwär-tig ist Karl Alexander Sebastian v Jolinston und Krögeborn, ehem.Landrath, Director der Liegnitz-Wohlauschen Fürstenthums-Land-schaft, des rothen Adler- und Johanniterordens Ritter und Herrder Güter Mittel- Nieder- und Antheil Ober - Steinsdorf. Ein onJolinston ist Regierungsrath in Stettin. Im 7. Kürassier - Regimentsteht der Rittmeister v. Jolinston, Ritter des eisernen Kreuzes zweiterKI-, erworben in der Schlacht bei Leipzig.