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Ingbrecbt — Ingenheim.
herrn ernannt, und von des jetzt regierenden Königs Majestät mit demrothen Adlerorden 3ter Klasse und dem Johanmterorden decorirt. —Ein Sohn aus diesem alten , vornehmen Hause ist der Rittmeister imGarde - Husarenregiment, Freiherr zu Inn- und Knyphausen, Ritterdes Johanniterordens u. s. w., gegenwärtig hei der Garde-Cavallerie in-spection commandirt.
Eine Linie dieses Hauses hatte sich nach Schweden gewendet.Aus derselben ist Bodo Freiherr von Inn- und Knyphausen zur Würdeeines königl. schwedischen General - Feldmarschalls gelangt, und seineThaten sind vielfach in die Geschichte des 30jährigen Glaubenskampfesverwebt. Er hatte vom König Gustav Adolph als Dotation die inWestphalen gelegene Stadt Meppen mit dem gleichnamigen Amte er-halten. Seine Wittwe aber verkaufte diese Herrschaft an den Kur-fürsten Karl Ludwig von der Pfalz. Von seinen Söhnen erschien1712 Karl Ferdinand, Graf v. Inn- und Knyphausen, als GröningscherBevollmächtigter auf dem Congress zu Utrecht. Gegenwärtig ist dasHaupt des gräflichen Hauses Karl Wilhelm Georg , Graf von Inn- undKnyphausen, geb. den. 1. Septbr. 1784, königl. hannöverscher Kanuner-lierr, Majoratsherr der edeln Herrschaft Liitzburg in Ostfriesland undder damit verbundenen Fideicommissgiiter, erbl. Mitglied der t. Kam-mer der hannoverschen Stände-Versammlung und mit Louise SophieCharlotte Friederike, Tochter des königl. hannoverschen General-lieutenants Grafen Friedrich Otto Gotthardt v. Kielmannsegge, vermählt.
Die Freiherren von und zu Inn- und Knyphausen zu Liitzburgführen im gevierteten Schilde in den goldenen Feldern 1 und 4schwarze aufspringende Löwen und in den silbernen Feldern 2 und 3schwarze auffliegende Drachen. Beide Bilder wiederholen sich aufden beiden Helmen. Rechts steht der Löwe verkürzt zwischen einemschwarzen und einem goldenen Adleriiügel, links der Greif in ganzerFigur, mit goldenem Halsbande.
Ingbreclit, die Herren von.
Eine adelige Familie, die sich v. Saint Ingbreclit schrieb unddaher französischer Abkunft zu sein scheint, hat sich in den diessei-tigen Staaten niedergelassen, und namentlich waren mehrere Zweigein der Provinz Preussen ansässig. Ein Hauptmann v. St. I. stand beiden Grenadieren des Regiments v. Dierecke zu Pr. Holland, und istim Jahre 1816 als pensionirter Major gestorben. In demselben Jahrestarb auch sein jüngerer Bruder, der Major und Kreisbrigadier derGensdarmerie, der bis zum Jahre 1806 in dem Regiment v. Reinhardzu Rastenburg gestanden hatte. — Dieses Geschlecht scheint mitdiesen beiden Zweigen der Familie bei uns wieder erloschen zu sein,denn es ist uns dieser Name später nicht mehr vorgekommen.
Ingenliciin, die Grafen von.
Der König Friedrich Wilhelm II. zeugte mit Amalia FJisnhcihv. Voss, der Schwester des nachmaligen Geh. Staatsministers OttoKarl Friedrich v. Voss, einen Sohn, Gustav Adolph. Mutter und Sohnwurden mit Beilegung des Namens von Ingenheim am 12. November1787 in den Grafenstand erhoben. Der Graf Gustav Adolph v. Ingen-heim machte die Feldziige des Befreiungskampfes mit, und erwarb sichschon im Jahre 1813 das eiserne Kreuz. Seit dem Jahre 1810 ist erkönigl. Kammerherr und gegenwärtig wirklicher Geheimerrath mit