Inn - und Knyphausen.
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diensten gestanden. — In dem Regimente v. Natzmer zu Graudenzstand ein Major v. Iinholf. — In der Gegenwart ist ein Major Baronv. Imliolf dem 25. Infanterie - Regiment aggregirt, er ist Ritter deseisernen Kreuzes (erworben in dem Gefechte bei Halle). — Einanderer v. I. ist Capitain a. D. und Landrath des Kreises Rheinbachim Regierungsbezirke Cöln; er erwarb sich das eiserne Kreuz beiDennewitz. — Die vor einigen Jahren zu Berlin verstorbene DichterinAmitlia v. Helwig war eine geborne v. Im ho (f. Ein Bruder derselbenstarb kurze Zeit vorher als englischer General. — 2) Eine Familiev. Imholf, die sich Beyer von Inihof schreibt. (M. s. den ArtikelBeyer v. Imholf.).
Siebmacher giebt das Wappen Der v. Imhof I. S. 200. V. S. 144.V. S. 242. Sie führen sümmtlich dasselbe Bild und dieselben Tin-cturen, nämlich im rothen Schilde den Vordertheil eines goldenen, nachder rechten Seite gewendeten Löwen, dessen schuppiger Schweif bisüber den Kopf gerollt ist. Dasselbe Bild wiederholt sich auf dem un-gekrönten Helme. Die Helmdecken Silber und roth.
Inn- und Knyphausen, die Grafen und Freiherren.
Ostfriesland, also gegenwärtig das Königreich Ilanover, ist dasLand, aus welchem diese alte, sehr angesehene Familie abstammt,und in dem sie noch jetzt blüht und begütert ist. Ihr Stammherr, derfriesische Ritter Ico Omcchcn, erheirathete mit des Hauptmanns derLande Ostringen und Wangerland Innhausen Erbtochter, das Schlossund die Herrschaft Illnhausen. Er hatte mit dieser seiner Gemahlinnur eine Tochter, aber ausser der Ehe zwei Sühne erzeugt. DieAdoption derselben wurde vom I'apste bestätigt. Alio, der ältere der-selben, ererbte Iniihausen und dessen Sohn, Folef Illnhausen, erwarbdurch den letzten Willen eines Vetters auch das Schloss und dieHerrschaft Knyphausen. Nach einem fast hundertjährigen Rechtsstreitevor dem Reichskammergericht zu Speier ging dieselbe durch Vergleichim Jahre 10J2 an Antun Günther Gr. v. Oldenburg über. — Die schon1588 in den Freiherrnstand erhobenen Innhausen behielten den Titelals Beinamen Knyphausen von ihrem vormaligen Besitze bei, und wurdenfür die Herrschaft mit einer Summe von 50000 Reichs - Gulden fürimmer abgefunden, l'ltilipp Wilhelm Freiherr von Inn - und Knyp-hausen hielt diesen Vertrag mit acht ritterlicher Treue und befahl,als er 1052 mit Tode abging, auf seinem Sterbebette seinen sechsKindern noch, in keiner Hinsicht jemals wieder den Grafen v. Olden-burg dieserlialb in Anspruch zu nehmen. Kaiser Ferdinand IL verliehim Jahre 10J5 dem jedesmaligen Besitzer der MajoratsherrschaftLiitetzburg oder Liitzburg den Titel: Edler Herr zu Lützburg undBergum, Kaiser Leopold I. aber erhob einen Zweig des Hauses imJahre 1094 zur reichsgräü. Würde. Von den Nachkommen jenesehrenwerthen Freiherrn haben mehrere in kurfürstlich brandenburg-sclien und königl. preuss. Diensten gestanden. — Friedrich Ernst,Freiherr v. Inn- und Knyphausen, war Kammerherr König Friedrich 1.,Präsident der afrikanischen Handelsgesellschaft, Minister-Resident beimwestphälischen Kreise, Commandeur eines Marinebataillons, Amts-hauptmann von Fürstenwalde und Erbherr der Herrlichkeiten Jenneltund Visquart. Im Jahre 1711 wurde er als ausserordentlicher Gesandternach Kopenhagen geschickt. Die Enkel desselben,, der Freiherr vonInn- und Knyphausen auf Liitetzburg, Drost zu Emden und der Frei-herr Inn- und Knyphausen Drost zu Nordt-n, edler Herr zu Jennelt,wurde im Jahre 1784- vom König Friedrich Wilhelm II. zum Kammer-
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