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3 (1842) I - O
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Ilow IinliofF.

Ilow (Ilow), tlic FreiLerrcn und Herren von.

Hin edles sehr altes Geschlecht in den Marken und namentlichdes Landes Sternberg in der Neumark. Hier liegt auch das gleich-namige Stammschloss gegenwärtig in Trümmern. Von Gundling führtdie v. ilow als Besitzer v. Schmoggerey, Wildenhagen, Iladach nnd Kirsch-baum, bei Zielenzig gelegen, auf; diese Güter sind längst in andern Hän-den. Christum v. I. gehörte diesem Hause an, er trat in die Dienste desKaisers und gelangte in denselben zur Würde eines Generalfeldmarschalls.Kr gehörte zu den nächsten Umgebungen Wallensteins (Waldsteins),Herzogs von Friedland, dessen tragisches Knde er im Jahre 10d4 zuEger theilte; daher er auch in Schiller's meisterhaftem Gedichte undTrauerspiele eine, wenn auch nur untergeordnete Rolle spielt. InSchlesien besass Johann Nikolas v. I , der verwittweten HerzoginSophie zu Oels, geb. Herzogin von Mecklenburg, Rath und Oberhof-meister, mehrere Güter. M. s. Olsnograph. I. pag. 604. Im prenss.Heere gelangte Otto Friedrich v. 1., aus dem Hause Schmoggerey, zumRange eines Generalmajors und Chefs eines Kürassier-Regiments. Krwar der Sohn des Dettlef Otto v. I., Erbherrn auf Schmoggerey, und derMagdalene Tugendreich, gebornen von Ilow, aus dem Hause Wilden-hagen. Er hat allen Feldzügen Friedrichs des Grossen heigewohnt,sich namentlich in den Schlachten von Kesselsdorf, Lowositz, Prag,Collin, Rossbach, Kay und Cunnersdorf ausgezeichnet. Generalmajorund Chef des nachmaligen v. Borstelischen, zuletzt v. ReitzensteinschenKürassierregiments No. 7. wurde er im Jahre 1788, und im Jahre 1792erfolgte sein Tod zu Salzwedel. Nicht zu verbürgen vermögen wirdie Angabe, dass sich am Anfange des vorigen Jahrhunderts ein Mit-glied der Familie nach Russland begab, daselbst naturalisirt wurde undder Stammvater der im russischen Heere sehr bekannten Familie llow-skyi geworden ist, die dem Heere mehrere Generale und viele Olliziere,die mit grosser Auszeichnung dienten und noch dienen, gegeben hat.

Diese Familie führt ein golden und blau quadrirtes Schild , dasin der Mitte mit einem aus rothen Lilien (Feuerlilien) geflochtenenKranze belegt ist. Auf dem Helme steht ein verkürztes Frauenbild,dessen Kleid Gold und blau geviertet ist, es hält in jeder Hand zweiüber einander gelegte braune Baumäste.

I Ulbert, Herr von.

Der König Friedrich Wilhelm 11. erhob am 18. October 1786 denKriegsrath und Bankdirector Alexander Arnold Imbert in den Adelstand.Bei seiner Erhebung wurde ihm folgendes Wappen beigelegt. Dasgoldene Schild ist durch einen Spitzenschnitt in drei Felder getheilt;in jedem derselben steht ein grün belaubter Baum mit braunemStamme, und auf dem gekrönten Helme ist zwischen zwei Büffelhörnernein goldener Stern angebracht.

Imhoff, die Freiherren und Herren von.

1) Aus der uralten, vornehmen, Franken, Schwaben, Braunschweigungehörigen, theils freiherrlichen Familie v. Imhoff, die in neuererZeit grösstenteils um und in den freien Städten Augsburg, Nürnbergund Rothenburg wohnte, aber auch in der Schweiz noch blüht, habenverschiedene Mitglieder inbrandenburg. und preuss. Staats- und Kriegs-