Jiigcrsburg — Jagow.
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Jägersbürg, die Herren von
Georg Marcus Jäger wurde unter dem Namen von Jägersbnrg am26. Mai 1698 geadelt. Der Erhobene war Banquier zu Breslau undChef eines angesehenen Handlungshauses daselbst. Später war er auchMitglied des Käthes und Herr auf Eckersdorf. — Sein Sohn GeorgFriedrich v. J. besass das Gut Marschwitz bei Breslau und war mitSophia v. Wolfsburg nnd Walldorf vermählt. Dieser Familie gehörteauch das Gut Zarawence im Neumärkschen. — Sie führte ein geseil-tes Schild, in dessen oberm blauen Felde ein weisses Jägerhorn abge-bildet war, das untere Feld aber roth und gelb abwechselte. Auf demgekrönten Helme war ein blauer Hundekopf und Hals, mit einem weissenSterne auf dem Kopfe, dargestellt. Die Helmdecken gelb und blau.
Jägers fei (lt, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 27. Novbr. des Jahres1786 den Major Georg Wilhelm Jägersfeldt in den Adelstand. Das ihmbeigelegte adelige Wappen zeigt im gespaltenen, rechts blauen, linkssilbernen Schilde, hier den rotlien gekrönten brandenburgschen Adler,dort drei goldene Hifthörner mit griinen Bändern, oben eins in dieBreite, unten zwei in die Länge gelegt. Auf der Krone des Helmesschwebt der rothe Adler, das goldene Horn auf der Brust tragend.
Jag cm an n, die Herren von.
In Westphalen und in Thüringen kommt eine altadelige Familiedieses Namens vor, die jedoch, wie mehrere andere Familien vonanerkannt altem Adel, nicht das Wort von vor ihren Namen zu setzenpflegte. — Siebmacher giebt I. S. 186 unter den thüringischen dasWappen Der v. Jagemann und Herdegsen. Sie führten ein getheil-tes Schild, in dessen oberer goldenen Hälfte ein Schili'sanker, in derunteren silbernen aber ein goldenes Jägerhorn vorgestellt ist. Der ge-krönte Helm ist mit vier Straussfedern (roth, Gold, Silber, roth)geschmückt.
Jagow, die Herren von.
Zu den ältesten und vornehmsten Geschlechtern der Mark Bran-denburg gehört die noch heute blühende Familie v. Jagow, in altenUrkunden auch Jago und Jagau geschrieben. Sie hat sich auch in meh-reren andern Landschaften der Mark, auch im Magdeburgischen, Braun-schweigischen und in Pommern verbreitet. Vor langen Zeiten soll sieihren früheren Namen Uchtenhagen mit dem heutigen verwechselt ha-ben, doch ist der gelehrte Forscher im Felde der vaterländischen Ge-schichte und Genealogie, der Präsident v. Hagen, der Meinung, dasssie nicht mit dem alten ausgestorbenen Geschlechte v. Uchtenhagen,dem auch die heutige Stadt Freienwalde gehörte, Eines Stammes sind(S. die Geschlechtsbeschreibung Der v. Uchtenhagen, von v. Hagen S. 4).Seit Jahrhunderten sind in der Altmark Aulosen, Lichtenhagen, Scharfen-hufe, Orlgunne, Vielbaum, Calenberge, Gaartz, Natewisch, Gerhof, Cal-berwiscli und Criiden Besitzungen Der v. Jagow gewesen. Gerhofbesitzt gegenwärtig der Hauptmann a. D. und Johanniterritter v. Jagow.—In der Priegnitz ist Dalmin ein Eigentimm der Familie, auch besitzt