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3 (1842) I - O
Entstehung
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Jacquet Jäger.

aus der Krone wachsenden Lorbeerzweigen. Das freiherrliche Wap-pen zeigt im Schilde dieselben Bilder, doch ist liier die untere Hälftenicht blau, sondern golden. Das Schild ist mit einer fiinfperligenKrone bedeckt, die drei gekrönte Helme trägt. Auf dem mittlerenHelme zeigt sich der preuss. schwarze Adler. Beide Wappen sind un-ten mit einem rothen Bande, auf dem bei der adeligen Familie v. Jacobimit schwarzen Buchstaben, bei der freiherrlichen Familie v. Jacobi-Kloest aber mit goldenen Buchstaben die Worte stehen: Solertia, lide.geziert. Das freiherrliche Wappen hat auf der rechten Seite einen wil-den, um die Hüften und das Haupt bekränzten Mann zum Schildhal-ter; dieser hält eine Lanze mit goldenem Schaft und silberner Fahne,auf der der rothe Stern angebracht ist, in der rechten Hand; auf derlinken aber einen Adler, welcher eine solche Lanze mit goldenerFahne, auf welcher die beiden schwarzen Adleriiiigel vorgestellt sind,in der rechten Kralle hält. Die Decken und das Laubwerk sind beidem adeligen Wappen rechts roth und silbern, links gold und schwarz;eben so bei dein freiherrlichen.

Jacquet, Herr von.

Se. Majestät der jetzt regierende König Friedrich Wilhelm 111.erhob am 18. April des Jahres 1813 den Pierre Jacquet, Mitglied desgrossen Raths zu Genf, in den Adelstand.

Jadunken, die Herren von.

Unter dem alten pommerschen Adel kommt eine im Lauenbnrg-sclien begütert gewesene Familie dieses Namens vor. Brüggemannzählt sie nach Estor und Häring zu den ausgestorbenen Geschlechtern,und nennt sie Jadomlce oder Jaduiike. Siebmacher giebt III. S. 15(j.das Wappen dieser Familie. Im silbernen Schilde steht ein gohlnerGreif. Der Helm ist mit drei Straussfedern (blau, gold, blau) geschmückt.Micrälius erwähnt diese Familie S. 391, und v. Meding giebt eine Be-schreibung ihres Wappens III. S. 361.

Jäger, die Herren von.

Eine adelige Familie in der Neumark, aus welcher Karl WilhelmV. Jäger im Jahre 1744 als königl. preuss. Oberstlieutenant und Com-mandeur eines Grenadier-Bataillons an seinen beim Ausmarsche ausBöhmen erhaltenen Wunden starb. In neuerer Zeit sind in Deutsch-land mehrere Familien dieses Namens in den Adelstand erhoben wor-den, namentlich in Baiern, wo der ehemalige fiirstl. passausche Ge-heime Rath Heinrich Christoph Jäger am 20. August 1780 vom KaiserJoseph II. nobilitirt worden ist. In Oesterreich sind mehrere Olli-ziere dieses Namens in den Adelstand erhoben worden. Endlichwurde auch im Jahre 1810 der kaiserl. österreichische llofratli IgnazJäger, mit dem Prädicat v. Weidenau geadelt. Noch erwähnen wir,dass in Schwaben ein altadeliges .Geschlecht die Jäger v. Gertingenvorkommt. Es führt ein durch einen Faden getheiltes blaues Schild.In der obern Hälfte ist ein goldener Balken, in der untern aberein gelbes Jagdhorn vorgestellt. Der gekrönte Helm trägt denKopf eines blauen Hundes mit ausgeschlagener Zunge. Die llelmdeckensind golden und blau.