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Die Wappenrolle von Zürich : ein heraldisches Denkmal d. 14. Jahrhunderts in getreuer farb. Nachbildung d. Originals mit d. Wappen aus dem Hause zum Loch
Entstehung
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LXVIII
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buschartige Schirmbrett erscheint, das als früheres Kl. noch in der WR erkennbar ist (nicht schwarzer Flug 1). -No. 133 KÖNIGSEGG Schild schräglinks gerautet, obschon der Helm rechts schaut, während im DEWb dieSchräglinksrautung durch das Linkskehren des Wappens erklärlich wird; Kl. auf gekröntem Helme wachsenderroter Straussenfederbusch, entsprechend den Belegen im Text, Hd. rot-gelb (Fig. 3). Der Kopist hat auchhier offenbar bewusst eine jüngere Form des Kl. eingesetzt und den Helm als einzigen der Rolle ausser no. 27/28gekrönt! Man gewinnt den Eindruck, er habe das Wappen hervorheben wollenund man kommt deshalb zum Schluss, die Kopie sei tatsächlich von den oder fürdie von Königsegg hergestellt worden! - No. 139 nur 2 Schwanenhälse, bei Bern-hauser drei. - No. 3x2 von blau und weiss sechsfache Teilung des Schildes belegtmit dem roten und rotbewehrten und -gezungten sowie gelbgekrönten Löwen,

Kl. das Schildbild wachsend. - b) Sonstige Änderungen oder Ergänzungender Figuren: no. 39 2 schwarze Flügel mit dünner roter Sichel, no. 69REGENSBERG Infel dreimal gespalten von blau und weiss und belegt mitrotem Balken (Fig. 4), no. 73 Stern auch im Kl., no. 94 auch am Kl. 2 Füsse,no. 135 STEINEGG Hutrand zur Krämpe gestaltet (Fig. 5), no. 157 nur dreimalgeteilt von blau und weiss, no. 162 Kl. geteilt von weiss und schwarz, no. 170blau im Schildfuss neu (!), no. 176 elf gelbbebutzte Rosen (ohne Kelchblätter) stattder Pfauenaugen am Schirmbrett, no. 187 schwarze Büsche statt der Pfauenaugen,no. 199 nur weisser Schrägbalken in rot, no. 360 Pfauenstutz statt derSchnecke im Schneckenhaus, no. 364 (gelber) Ast statt des Zweiberges im Schildund auch Ast im Kl., no. 381 Kl. gelb gekrönt, no. 384 Kl. gelbes rotgezungtesLöwenhaupt, besteckt mit den 4 Pfauenaugen, no. 432 das laufende Tier mit Biber-schwanz. - c) Verwechslung oder sonstige Änderung der Farben: no.74vordere Stange des Kl. weiss, no. 104 grüne Spiegelgläser, no. 103 und 108grüner Dreiberg, no. 129 rotes Kissen mit gelben Knöpfen und roten Quasten,dem der Pfauenstutz direkt entsteigt, no. 158 Farben der Hifthörner verwechselt,no. 226 grüner Hügel im Schilde, no. 292 Schirmbrett anscheinend gewellt vonblau und weiss, no. 332 blau im Schilde, no. 337 Kl. rotbraun, no. 375 Sattelgurt rot. Verschiedentlich liegenoffenbare Nachlässigkeiten vor, zumal da, wo die Büsche und Federn der Kleinode, Füsse und Schnäbel,Halsbänder usw. nur konturiert, aber nicht tingiert sind, so no. 204 Busch des Kl. weiss (Füsse und Schnäbelder Wasserstelzen schwarz!). Die Handschrift ist offenbar einmal nass oder feucht geworden, so dass die meistenBlätter grössere braune Flecken aufweisen; die Farben, zumal gelb, blau und grün, sehen deshalb verwaschenaus und lassen sich zum Teil nicht mehr von weiss (gleich dem Papiertone) unterscheiden, so 214 anscheinendgelbe Hörner und no. 215 aufgelegter Schild auch gelb. - d) Namen (s. vorn III: Neue Zählung verglichenmit der Aulendorfer und Bernhauser Kopie): Die dem Original entnommenen Bezeichnungen sind nicht immerrichtig verstanden, zum Teil modernisiert und der neuhochdeutschen Schriftsprache und Orthographie ange-passt mit gelbbrauner Tinte geschrieben; Lesungen wie Mätfah (158), Radelftain (182), Ratzingen (211),Gukenriedt (288),Kelbßhaußen (322), Mortalt (339), Berehain (342) und Ligbenberg (362) usw. verraten nichtsehr grosse heraldisch-genealogische Kenntnisse. Zur Entzifferung und Ergänzung von unleserlich gewordenenNamen im Original tragen übrigens weder Aulendorf noch Bernhauser etwas bei. Der Buchbinder hat durchzu starkes Beschneiden des untern Randes der Handschrift einen grossen Teil der immer unter die Wappengesetzten Namen ganz oder fast ganz weggeschnitten, ja selbst von diesen Wappen der untern Reihe da unddort den Schildfuss abgeschnitten!; jüngere Hände setzten seither solche Namen neben den Schild. Immer hinlässt sich feststellen, dass der Kopist lange nicht alle Namen aus der Rolle übernommen hat. Bei no. 165 istzu seiner Angabe „Rinegkh" mit schwarzer Tinte von anderer Handhinzugefügt: „Rynow, Winterthur säßhafft", offenbar von einer Person-lichkeit, die mit der Wappenkunde in der Schweiz wohlvertraut war; von JAVl

Wert könnte die Feststellung werden, von wem dieser Zusatz herrührt(s. Fig. 6)!). Fi e- 6

Fig. 5

y&f*

*) Eine ähnliche oder die gleiche Hand auch in einem 286 Wappen enthaltenden Wappenbuch (aus Baden im Aargau?) vonc. 1600 im Besitze Dr. med. Eberle's in Zürich.

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Einleitung ZWR