283 Uckermärcksche Adels »Historie, Cap. Z.
(^o weten dat durch Uns hirnä geschreven Fründ hüden ckato mischen dererbarn und tugendsamen Annen, Henning von Arnyms seeligen na-gelatenen Huß-Frauen, und eret twyer Kinder an eynen, und Vernd,Hennings Bruder5 und Achim > Ottell seeligen Sohne/ ock Henningsund Verndts Bruder gewesi, aln andern Heile > inmathen hirna volgetmit beyder Parte Weten, Wissen und vollbort güthlich gegedinget und be«spracken: Alzo dat die genante Fruwe bey Hansen erem Svne Und ereDochter/ desglick bey Bernde und Achim > in den Uagelaten Güdernbesittende blyven will , und schall sich öres'Liffgedings naLude ündJnnholtdes Forsten Briefes gebrucken, und Bernd von ArNyM schall die Tinsenvon den Lehen und Pand-Güdern / saMt den ändern wes se sust up to hevenund to baren 5 nichts Utgenomen,upnehmen> dysülwigen entfangen und inma-nen und der Frowen alle Zar, in byweftn der oldesten twe edderdryVeddernden von ÄrnyM, Rechenschap dun, Und wüt men van den gehawen Tinsenan Karue und Gelde und andern Früchten kriegen und eraweren werd, darschall Btrnd na Rade der Veddern und Frowen, den Kindern to gudeLehmGüder vor Kopen, so he dy to Kope krygen edder bekamen mag / kan he averdesülven Güder to Kope nicht krygen, so schall man dat sülwige Geld anleg-gen up Wedderkop > to Nutte Und Beterunge der Kinder, desglicken schallBernd, Achim syns Bruders Sone alle Jahr Rechenschaft dun, inBywe«sen etlicker siner Veddern Und ander siner Fründ ein edder twe, wen Achtlndarby hebbett und dar to thyn will, und schall em des Jars eyn gnandt, darsich Achim van holden kan , verreicken und geben, wes denUe Bernd vanAchims Andeyls verawert, dat schall man ock anleggen na Achtms Willen,edder dy tynsen und dat Geld Und was süßt von synen Güdern felt Achitll-men Verreicken/dat he darmed dhun und handeln mag na synen Gefallen»
Mehr is beredt, dat dy Frowe, Bernd und Achim, öre Veddern toCzichow, Czedenick und Byßdal up eyne tydt und siede wenn und wor em datbeliewet bidden schalen , diesülwigen Veddern schalen up dy Tydt recken undawerlegen> was van reden Güdern one dat Lehn also nu tor Tydt vorhandenund Henning von Arnym hinder sich verlaten heft, ock Schuld und Wed-derschutt, Und wes sich also denne in Averleggunge der Erflicken Güder undin der Reckenschap ock SchMd und wedder Schuld findet, dysülwigen Summeschalen se antecknen das sich de Erven med de Frowe und ere Kynder, desglücken Achim in derGerechticheit, dy einem jeglichem Deyle naAntale to kamenund gefallen, weten to holden und törichten, und wenn ehr dat der Frowen,Bernde, efte erett Kindern und Achim nicht lenger gelüste efte gelieveddeby eynander to sichnde edder to blyven, so schall ein part weme dat geliewet,dem andern sulck ein half Zar tu vorn vorkündigen und witlich dhun, wasdenne der Frowen, Achim, och Hennings Kindern, van Erwes wegen,alzo und nU tor Tydt und Jnholt der Recknunge gewerdiget werd, iglichn synAndeyl geben und aweranthwerden in allermathen wie idt hüden up dißeTydt na dem valle geschyn scholde syn, wes aver van dem Lehen und Erwe