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1 (1744)
Entstehung
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98
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98 Uckermärcksche Adels»Historie, Cap. Z.

Jaspar ist zu erst gestorben, hat jedoch einen Sohn gleiches Nahmens ge-lassen/ welcher mit seinem Vater Bruder/ dem abgedachten Hans, im Jahr14Z8. mit dem Schlosse Zehdenick, beliehen worden.

Nachdem auch dieser junge Zaspar von Arnim ohne Erben todes ver-fahren/ hat Hans von Arnim diese zehdenickische Haupt-Linie alleine aus-gemachet und auch fortgepflanzet/ Massen nach seinem tödtlichen Hintrit dasSchlos Zehdenick auf seine drey Söhne / AchlM, Georg, und Nicklas,Gebrüdere von Arnim verstummet ist/ laut Beylage io. Von diesendrey Gebrüdere ist der jüngste. Nicklas, am ersten und zwar ohne Erbengestorben, dem der zweyte, Nahmens Georg, bald gefolget, jedoch einenSohn, Bernd genant, hinterlassen, laut Beylage ^0.12. welcher dasGuth Fredenwalde und Zubehör zu seinem Antheil besessen, und diese Linie,so von gedachtem Guth den Nahmen führet, fortgepflanzet. Wohingegender älteste unter gemeldeten drey Gebrüderen zu Zehdenick, Achim, amlängsten gelebet, un^das Schlos Zehdenick für sich alleine behalten, der-gestalt, daß nunmehro die Zehdemcksche, als die zweyte Haupt-Linie derervon Arnim, auf zwey Personen beruhet hat, nemlich aufAchim zuZehde-nick und dessen Bruders Sohn Bernd auf Fredenwalde und ?ertinent2ien.

Im Jahr 1472. hat das ganze Arnimsche Geschlecht in der Chur-Mark-Brandenburg noch aus denen schon gedachten beyden Haupt-Linien bestan-den , wovon eitle jede sich wieder getheilet, und überhaupt auf folgenden fünfPersonen beruhet.

I. Biesenthalische Haupt-Linie.

1. ii.

1) Henning auf Biesenthal 2) Claus und z) Hans, Gebrüdere aufund Gerswalde. Biesenthal und Zichow.

II. Zehdenicksche Haupt-Linie.

1. 11,

4) Achim auf Zehdenick. 5) Bernd, aufFredemvalde und Zubehör.

Die im oben gesetzten Jahre, dem Geschlecht ertheilte erste Gesamt Lehn-Briefe,in den Beylagen I^ro. iz. 14.15. welche von da an,unter allen Re-gierungen conrirmiret worden, zeigen solches so klar und deutlich, daß dabeykein Zweifel fast übrig bleiben kan. Denn da das arnimsche Geschlecht bisdahin die gesamte Hand unter sich an allen Güthern nicht gehabt hatte,wurde demselben, von der hohen Landes-Herrschaft, wegen der verschiede-nen Beriten, solche nunmehro gnädigst verliehen, und weil dieses Eesamt-Lehn -Briefe sind, in welchen alle arnimsche Lehn-Güther in der Chur-Mark,wie nicht minder die Beschere und Gesamthänder, angeführet werden, sokan Hieselbst das Geschlecht, auch nicht aus mehrern, als denen mit Nahmenbenanten Personen bestanden haben.

Diese