(6) Dieses hat schr bündig und deutlich gezeigtt, der gelehrte ^liaones ^scobus LUif-
in lilio francico veri'sre illuNrsto. csp. 6.
(e) Siehe Lrepk Laluxiam in der ?rzetslion zur klllloire Aeneslo^iezue 6e lacl^nvertzne.
s f) 8cli,Icer ja (üommenr. sä Yu»?eu^. ^lem. csp. 1.^. sc I.XI. §. 5. Lc 6.
(z) 8peu. 0p. tterälch?. I. c. i. §. -4. ex csrmme vscerü kleralck öc po^cse»
0sr !ez msinez r>c 5e soucisn; wie.
?orcer le, srme» 6e Icur; smecelleur»
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Lr tour le rette forgoienr it fzntsifie^
(ll) lb!6. ?. I. csp. 4. § zs. z6 Z7.
<i) Lecmsnn. worit. vignirsr. illuttr. viss VI. csp. L. z. ^Ibu; leu srxemeu5snimi c^nclorew, purirsremrzue, vel ut slü Läem inttuust. Kubeu»micslcm öc Vlsrü - - » retponücr.
70 Uckermärcksch e Adels»Historie, Cap. Z»
bey ihrem Ursprung das Zeichen auf denen Schilden gewesen, womit bey de-nen sogenanten Creutz-Zügen des eilften und folgenden Jahrhunderts, der ingrosser Menge zusammen kommende Adel verschiedener Nationen sich zu unter-scheiden gc suchet, (c!) Die Form der heutigen Wapens zeuget in diesem Stückannech von dem ersten Ursprung.
Wan indes jemand derjenigen Meynung beypflichten wolte, daß dieWapen als 5)'mdo!a und Zeichen der Lehne, bey deren Erblichmachung,denen Besitzern seyen gegeben worden; (e) möchte ein solches obiges nicht um-stoßen, da aus den alten Lehn-Rechten mit nicht geringer Wahrscheinlich-keit erhellet, daß der älteste Bruder in dem vaterlichen Lehn-Guthe ein gros-ses Vor-Recht gehabt, und die nachbürtige Brüder daraus nur einige Ver-legung genossen. (5)
Die jüngern Brüder haben solchemnach, die Farben aus dem Geschlechts-Wapen nur beyzubehalten, die Figuren aber ganzlich zu verandern pflegen, (x)Und daher ist mit Grunde zu vermuthen, daß derjenige Arnim so sich ausdem geldrischen weggewandt, und sein Glück in den märkschen Landen gesu-chet, an statt des silbernen Adlers zwey silberne Quer-Balken auf seinenSchild gesetzet.
Von der Bedeutung der Figuren, Farben und deren Verknüpfung etwasbeyzufügen, ist unnöthig, da solche auf keinen festen Grund beruhet, (si)Aus denen Proben von Redlichkeit, Treue, Grosmuth und Tapferkeit, welchenunmehro seit verschiedenen Jahrhunderten, viele dieses Nahmens aller Weltvor Augen geleget, lässet sich zum wahrhaften und unumstöslichen Ruhmdieses Geschlechts, ein weit sicherer Schlus fassen, als aus der ungegründe-ten Bedeutung der roth und weißen Farbe, (i)
Weil aber indessen nicht zu läugnen, daß solches zu sinnreichen Betrach-tungen Gelegenheit geben kan; als hat man denenjenigen zu Gefallen welchedarinnen einiges Vergnügen finden, zum Beschlus nachstehende poetische Ge-danken über das arnimsche Wapen beyfügen wollen.
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