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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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sehen, seine Liehe und Freundschaft, seineEhre und Tugend, sich zu Gelde anschla-gen; so wäre die Welt nicht eine taubeNufs werth.

Dalberg wünscht den moralischen Werth v. Dai-durch Zahlen auszudrücken, so wie er eine bu °'geometrische Progression für die Leiden-schaften annimmt, und endlich die Zeit fürden Maasstab moralischen Werthes hält.Ich erlaube mir nicht, dem scharfsinnigenDenker weiter zu folgen; aber ich konntemir das Vergnügen nicht versagen, denNahmen eines Weisen anzuführen, der auseinem der edelsten teutschen Geschlechterentsprossen ist.

Wieland spricht im teutschen Merkur Wielandüber den Adel als schöner Geist, Philosophund Weltmann. Als schöner Geist belä-chelt er die Albernheit, dafs die bürgerli-chen Erdensöhne ungeb obren seyn sollen;bezweifelt die strenge Keuschheit aller un-serer Mütter, Grofsmütter und Eitermütter;erinnert, dafs ein Edelmann in nichts besser

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