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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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Götter, und den Adel Engel und Erzengel;vergleicht die Bürger mit Kirschen und Obst-bäumen, und den Adel mit Cedern und Pal-men, und zieht daraus endlich den Schlufs:ein Fürst müsse den alten Adel unterstützen,weil mit dem Untergang desselben, auch einTheil seines eigenen Glanzes verlohren ge-he. — Seines Glanzes nur? nein, auch sei-ner Stärke! setze ich hinzu. Der Fürst istder Vater der Familie, die Edlen sind seineKinder, die er immer um sich hat, derenInteresse das Seinige ist, deren Augen fürihn wachen, wenn er von Sorgen müde zu-weilen entschlummert. Der Despot ist einHagestolz, der nur Knechte, aber keine Kin-der hat.

Dafs das Königreich Polen trotz seineszahlreichen Adels ohnmächtig war, beweisthier nichts für das Gegentheil. Die Ursa-chen jener Ohnmacht lagen in Dingen, de-ren Erörterung hieher nicht gehört, und michzu tief in das Labyrinth der politischen Ver-hältnisse von Europa verwickeln würde.