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gurren, sie zieht der Liebe nach, weil imFrühling die Natur eine Buhlerinn ist; sieachtet nicht den lauersamen Jäger, findetoft den Tod auf dem Pfade der Wollust,entschlüpft öfter, beym Aufblitzen des Pul-vers sich werfend, der schuldlosen Mordlustdes Ungeübten. — Doch schon färbt sichdie Saat, die gefiederten Bewohner des Wal-des haben gebrütet, der Landmann wirft dieFlinte über die Schulter, ihm folgt seinetreue Diane, in kleinen Kreisen spürt sievor ihm her, die Nase hoch in der Luft.Jezt wittert sie plözlich das Wild im tiefenGrase, jezt steht sie mauerfest, der Wedelbewegt sich schnell, der Kopf, das feurigeAuge zielen gierig auf den Zufluchtsort, dennur die Witterung verrieth; jezt naht sieauf den Zuruf des Jägers langsam mit lau-ernder Vorsicht, Der Hahn ist gespannt,die Kette fliegt auf, das Gewehr wird andie Backe geworfen, ein Schufs — dort liegtdie Beute. Diane fafst sie leise und bringtsie dem rüstigen Waidmann. — Doch schon