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thun, was er gestern that; und so bleibt erfrey von der fürchterlichsten Seelenkrank-heit, der Langenweile, denn Einförmigkeitder Lebensart ist das würksamste Mittel da-gegen. Auch füllen tausend kleine Freudenseine leeren Stunden: ein junger Obstbaum,der zum Erstenmale Früchte trägt; ein Fül-len, das keck und munter im Flofe herum-springt; ein Bienenschwarm, der glücklicheingefangen worden; eine Melone, die inseinem Treibhause reifte; ein grofser Fisch,der unvermuthet an die Angel gebissen;jede Kleinigkeit, die nach Wunsch gerieth,Alles, Alles macht ihm frohe Augenblicke.Dann sizt er, und sieht mit Wohlgefallen,wie die fleifsige Flausmutter in ihrer Wirth-schaft kramt ; wie sie Flachs austheilt andie Spinnerinnen, wie Rad und Weife sichmunter drehn, wie Kohl und Erbsen fin-den Winter bereitet, und die Früchte zuMufs eingekocht werden. Dann kommenTage, an welchen die ländliche Freude aufjedem Gesichte glänzt; dann kommt das