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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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Seite
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nen nur Theaterprunk seyn würden. Feld-herren und Minister kann der Fürst eherentbehren, als dich, fleifsiger Landmann!Dichter und Künstler sind des Staates Zier-de , aber du bist seine Stütze. Schranzenund Hofgesindel verachten dich, wie dieTulpe die Kartoffel verachtet. Sie lachendeiner, wie ein Tanzmeister über einen Ge-lehrten lacht. Sie bcdauren dich, wie derstehende Kammerherr in der fürstlichenLoge den sitzenden Bürger im Parterre be-dauert. Sie bemitleiden dich, wie der Jun-ker nüt Zuckerbrod in der Hand, den Bauer-knaben bemitleidet, der die Backen vollButterbrod stopft. Hatten sie nicht, stattdes Gehirns, Puder im Kopfe; könnten sieauch Lorgrtetten für die Augen des Geisteskaufen; sie würden warlich nicht hohnlä-cheln, wenn das Kleid des Landedelmannsnicht nach dem neusten Schnitt und seinfranzösischer Accent nicht parisisch ist.

Zucke die Achseln, nützlicher Landmann!lache der schimmernden Thoren, und hülle