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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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Oel auf seiner Reise nach Egypten, und derVater des Demosthenes war ein Eisenhänd-ler. Selbst Cato kaufte Sklaven, liefs sieunterrichten, und verkaufte sie theurer wie-der. Wo ist der unweise Fürst, der nichtden Handel schüzt? ihn beschäme ein Ge-setz des Königs Athelstan aus der erstenHälfte des zehnten Jahrhunderts, welchesverordnete: dafs ein Kaufmann, der für ei- iiume.gene Rechnung zwey Reisen in entfernteLänder getha'n, den Rang eines Than oderEdelmannes haben solle.

Es findet sich in der Geschichte Esth-lands eine Sonderbarkeit, die ich nicht über-gehen darf, weil sie mit allen damals her-gebrachten Rittersitten streitet. Bey derHuldigung des Heermeisters Herrmann vonBrüggeney, ward auf dem Markte zu Revalein Turnier gehalten, wobey ein Kauf ge-selle einen Edelmann vom Pferde rannte.Die Bürger lachten, der Adel griff zumSchwerdt. Des Bürgermeisters VegesackBeredsamkeit stellte die Ruhe wieder her,

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