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nähen lassen. Der Gärtner that es, dennwer kann den Bitten einer Rose widerste-hen? Da lachten die grofsen Bäume ringsumher, und alle Grasblumen lachten mit.Die Rosen staken bis über die Köpfe inGold und Seide, und die Luft umher warnicht mehr von ihrem süssen Duft ge-schwängert.
Diese weibliche Einfalt ist es, welcheunsern Dichter Goekingk veranlafste zusingen:
Sie ist an Geist und Herzen ohne Tadel,Verbindlich gegen Jedermann,
Und — was man fast nicht glauben kann —Bey allem dem von altem teutschen Adel.
Es thut mir weh, meine Waffen gegen einGeschlecht kehren zu müssen, dem ich dieschönsten Augenblicke meines Lebens ver-danke, und dem ich oft schon als Dichterdas Opfer meines Herzens brachte. Aberwenn der Philosoph Hand in Hand mit demGeschichtschreiber auftritt, so mufs derDichter schweigen.