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"tilgt, mufs Jedermann, aus Achtung für"den Landesherrn, den Edelmann für einen"edlen Mann ehren; er mag es seyn oder"nicht."
Das schöne Geschlecht erlangt und ver-liert den Adel nur durch Heyrathen. KaiserFerdinand gab zwar dem Geschlechte derv. Loen. yyolffen zur Todtenwart das sonderbareVorrecht, seinen Adel auch durch die Töch-ter fortzupflanzen, doch war diefs eine sel-tene Ausnahme von der Regel. Denn dasWeib ist nur eine Null, deren Werth vonder Zahl abhängt, welche man ihr vorsezt.Diese Zahl ist der Mann. Aber die Nullbrüstet sich, wie Nullen gewöhnlich zu thunpflegen. .Immer ist der Character des Wei-bes Übertreibung im Guten wie im Bösen,im Grofsen wie im Kleinen, im Reich derEhre und im Reich der Mode; bald hinge-bend ihre lezte Gunst, bald tugendhaft bisauf die Fingerspitze; bald vertraulich mitihrem Kammerdiener, und bald hohnspre-chend dem bürgerlichen Gelehrten. Der