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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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für einen Obristwachtmeister haltet; damitihr die gothische Baukunst nicht in Gothasucht; damit ihr cremor tartari und crim-mische Tatarn nicht für Eins haltet; damitihr den Buchhändler nicht anfahrt, der euch,da ihr doch General seyd, nur eine Special-Charte bringt; damit ihr euch nicht wun-dert, dafs man vor Troja kein Pulver undkei:.e Kanonen brauchte; damit ihr nichtaufiahrt, wenn ihr auf der Wache steht,weil das Aequinoctium passirt sey, ohne sichim Thore anzugeben; — und was der Lä-cherlichkeiten mehr sind, welche man demAdel nacherzählt. Hieher gehört das merk-würdige Billet Friedrichs des Grofsen an ei-nen teutschen Grafen, der seines Sohnesgräfliche Ansprüche dem König keck undalbern vortrug. Die Anecdote ist zu be-kannt, als dafs ich mir erlauben sollte, siezu wiederholen.

In Spanien soll es einmal einen Kanzlergegeben haben, welcher verordnete, dafskein Justizcollegium sich unterstehen solle,