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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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zu sagen weifs. Die ganze Welt ist nurEine grofse Familie. Der Bauer ist ver-wandt mit den Hapsburgern, und der Bett-ler mit den Weifen. Ein vor Ratten und Seltzer

Staat*-

Mäusen bewahrter Stammbaum ist kein Ver- A4J7#dienst; spricht ein teutscher Graf, und ichliebe ihn drum. Ein scliaamhaftes Lächelnglänzt auf der Wange des wahrhaft Edlen,wenn er die sonderbare Etymologie des Wor-tes Almen in einer Glosse des Sachsenspie-gels liest: "Das Wort Ahnen," heifst esdort, "ist aus dem Latein gezogen, von dem"Wörtlein anus, welches heifset, der Hin-"dere an dem Menschen."

Die Könige von Sparta hielten Köcheund Trompeter, welche ihre Amter auf ihreKinder vererbten, diese mogten das Kochenund Trompeten verstehen oder nicht. Solächerlich ist Ahnenadel ohne Ahnentu-gend. Nur mit dem Unterschiede: dafs un-würdig ererbter Adel tausend Unglücklichemachen kann; da es hingegen eben nichtviel zu sagen hatte, w r enn auch dem König

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