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sich sieht, lauter schöne Menschen heran-wachsen.
Wenn Homer in der Odyssee, und Eu-ripides in den Herakliden wähnen: nur we-nige Söhne würden den Vätern ähnlich;wenn Demosthenes es gar für ein Gesetzdes Schicksals hält, dafs immer die bestenMenschen die schlechtesten Kinder hinter-liessen; so höre ich nur den Dichter undden Redner sprechen; ich halte mich andie Erfahrung, und rufe mit Lessing aus:wer übertreibt, sagt nichts! Wozu überhauptmit fremden Waffen kämpfen? wir sind ge-bohren um selbst zu denken.
Aristoteles — ich zittere, da ich es wa-ge, seinem Ansehn zu widersprechen, undschliefse mich furchtsam an den Plutarch,der ihm sein Recht an den Fragmentenüber clen Aclel streitig macht — Aristotelesspricht freylich wahr, wenn er sagt : die Tu-gend der Menschen mit welchen wir leben,sey mehr werth, als die Tugend ihrer ge-storbenen Voreltern. Aber wenn nun die