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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
Entstehung
Seite
128
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gräfliche, 257 freylierrliche, 1 g54 Ritter - undadeliche Geschlechter, wovon aber viele er-loschen, oder im Reiche nicht mehr ansäs-sig sind.

So habe ich denn aus der Geschichtealler Länder und Nationen erwiesen, datsüberall, in jedem Winkel der bewohntenErde, der Mensch den Unterschied derStände kennt und ehrt. Wer drang ihmdiese Überzeugung auf? wer war sein Lehr-meister, wenn es die Natur nicht war? Einallgemeines Vorurtheil hört auf ein Vor-urtheil zu seyn, und ■wenn die ganze TWeltUnrecht hat, so hat vermuthlich die gan-ze TWelt Piecht. — Jezt will ich versuchenzu entwickeln, wie diese Begriffe entstehenkonnten und mufsten ; wie sie nach denGesetzen der Natur entstehen sollten , undwie sie mit der Vernunft sich paaren.