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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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in der Chambre des Comptes und in derCour des aides registrirt worden seyn.

Man geht bey der Ahnenprobe seltenüber acht Ahnen; nur die Teutschen undNiederländer wollen mit sechszehn belogenseyn.

Hier steht mit wenig Pinselstrichen einBild des vormaligen französischen Adels.Wie der Knaben Muthwille diefs schöneGebäude in unsern Tagen zertrümmert hat,das weifs Jedermann. Aber auch seine Rui-nen sind noch ehrwürdig. Eingedenk ihrerschönen Pflicht, der Treue gegen ihrenMonarchen, kehren die Edlen von Frank-reich mit blutenden Herzen dem väterlichenHeerd den Rücken, und fliehen ein Land,wo die Freyheit sich in Bürgerblut berauscht.Der Reichthum, den sie mit sich nahmen,war die Ehre. Vergessen mögen sie ihreAhnen, vergessen die Verdienste ihrer Vor-fahren ; sie bedürfen deren nicht länger, siesind geadelt durch sich seihst.