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Nach und nach bediente man sich die-ses Mittels als einer Finanzoperation. KarlIX machte zu verschiedenen Zeiten zweyund vierzig Edelleule für Geld. HeinrichIII schuf tausend auf einmal, und LudwigXIV achthundert, zweyhundert, und hun-dert zu gleicher Zeit. Man hatte einenVorrath von Adelsbriefen für ausgezeichne-te Verdienste , in welchen nicht einmal derNähme ausgefüllt war; gleich einer Geld-anweisung: «dieser Adel wird dem Über-o)bringer dieses ausgezahlt.» Reiche undwohlhabende Leute wurden gezwungen , sichadeln zu lassen. Richard Graind'orge, einberühmter Ochsenhändler aus dem LandeAuge in der Normandie, mufste im Jahr1677 wider seinen Willen einen Adelsbriefmit 5o,ooo Livres bezahlen. So raubte derFürst sich selbst das schöne Recht, durchEhre zu belohnen; denn was ein Ochsen-liändler kaufen kann , und kaufen mufs, istkeine Ehre. Heinrich der IV. widerrief imJahr i5g8 allen Adel, der für Geld ertheilt