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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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Grade, gewisse Dienstjahre adeln ihn. Soertheilte auch die Kaiserin - Königinn vonUngarn im Jahr 1757 jedem Oificier denAdel, der dreyfsig Jahre lang in ihrem Heereuntadelhaft gedient hatte. An den Besitzvon Lehnsgütern und Würden ist der Adelebenfalls nicht mehr unbedingt geknüpft.Doch wenn Vater und Sohn adeliche Äm-ter verwaltet haben, so ist der Enkel eingebohrner Edelmann.

Der Adel geht verlohren durch Actesde derogeance; (ungeziemende Handlungen)dergleichen sind: mechanische Künste ; Be-nutzung fremder Pachtgüter; Handel undWandel; erniedrigende Handthierungen undÄmter, von Schergen, Büttel u. s. w. DerHandel zur See, und im Grofsen, thut demAdel keinen Abbruch. Der Edelmann inBretagne, welcher Handlung treiben will,erklärt förmlich, dafs er seinen Adel aufeine Zeitlang schlafen lassen wolle. Ha-ben Vater und Grofsvater ihren Adel aufdiese Weise schlafen lassen, so kann der