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Volke nicht mehr darstellen und Ehrfurchtabzwingen. Helme und Panzer schüztennicht mehr. Waffenübungen, und mit ihnenkörperliche Vorzüge verschwanden. Auf-klärung, Thätigkeit und Wohlhabenheit derNichtedlen wuchsen. Der Edelmann wardUnterthan so gut als der Bürger und Bauer.Die Erziehung seiner Söhne und Enkel wur-de vernachlässigt, ihr Körper weichlicher,ihr Geist schwächer. Der Glaube an Fort-pflanzung erblicher Tugenden erlosch. Manstiftete politische Bündnisse, man heyratheteohne Liebe, man zeugte Kinder ohne Liebe.Mit jedem Jahrhundert ward die Stammta-fel gröfser, und der Seelenadel kleiner.
Doch die Keime haben nur geschlum-mert. Unterdrückung weckt Verdienste.Vormals gerechte Vorwürfe entkräftet derheutige Adel durch Streben nach höhererVollkommenheit. Der Ahnenstolz klettertnicht mehr auf dürren Felsen umher; dieTugend hat ihm die Hand gereicht, und ihnin die fruchtbaren Gefilde des Verdienstes