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gewesen. Heutzutage raubt kein Hofbeam-ter mehr. — Ein Erzbischof von Cölln, derUrsperg.
1 * Clironik.
eine neue Burg erbaute, und einen Burg-vogt liineinsezte, ward von diesem gefragt,wovon er leben solle ? da zeigte ihm derBischof die vier Landstrafsen, und kehrteihm den Rücken. Die Urspergische Chro-nik sagt: das Land sey unter dem Nahmender Ritter voller Räuber gewesen. Vermö-ge der sogenannten Treuga Dei ward festge-sezt, dafs man wenigstens einige Tage inder Woche Ruhe haben solle. Der Schwa-che ward Vasall des Stärkeren; der Land-mann ergriff freywillig die Leibeigenschaft,um nur nicht ganz von seinem väterlichenErbe verjagt zu werden. So gerieth fastalles unbewegliche Eigenthum in die Gewaltdes Adels. Fünf Sechstheile aller europäi-schen Nationen waren Sklaven, deren Gü-ter, Leben und Ehre allein von der Gnadedes Edlen abhiengen. Der Adel machte cheNation. Heere von vielen Tausenden be-standen aus lauter Edelleuten. Ihre Anzahl Scheidt.
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